\documentstyle[german,pictex,stamm,floats,konstruk]{article}

\Thema{Seitenlayout mit \TeX}
\Nr{6}
\Datum{14.1.93}

\Papierformat A4
\Layoutbeschriftung Werte Konstruktion /

\long\def\@makecaption#1#2{%
   \vskip -10pt
   \setbox\@tempboxa\hbox{#1: #2}%
   \ifdim \wd\@tempboxa >\hsize
       #1: #2\par
     \else
       \hbox to\hsize{\hfil\box\@tempboxa\hfil}%
   \fi}

\def\It#1{{\it #1\/}}
\def\Bruch#1#2{\vphantom{/}^{#1}\!/\!_{#2}}

\begin{document}
{\bf Einleitung}
\begin{itemize}
\item Aufgaben der Typografie: Typografie unterst"utzt die beabsichtigte
Kommunikationswirkung des Druckprodukts durch "asthetische Gestaltung.
Typografie ist \It{kreative} Informationsaufbereitung, wobei wir im
Hinterkopf immer den Inhalt behalten m"ussen. Fachtexte unterliegen
anderen Regeln als z.\,B. Werbetexte, weil ihre Inhalte "`schwer
verdaulich"' sind. Sie sollen deshalb "ubersichtlich und optimal lesbar
gestaltet sein. Die oben angesprochenen Werbetexte haben appellativen
Charakter und m"ussen den Leser auf sich aufmerksam machen, in das
Bewu"stsein des Lesers eindringen.
\item Typografie ist:
 \begin{itemize}
 \item optimale Auswahl und Anwendung der Schrift (hierunter fallen
 typografische Regeln und die korrekte Handhabung von Sonderzeichen
 etc.),
 \item die Anordnung der Schrift zu einer Satzseite,
 \item die Fl"acheneinteilung zu einer Druckseite.
 \end{itemize}
\item Wesentliche Grundparameter, die kaum beeinflu"sbar sind, weil es
me"s- und z"ahlbare Gr"o"sen sind, die im Rechner bzw. bei \TeX\
voreingestellt sind:
 \begin{itemize}
 \item Grundschrift, "Uberschrift, Abst"ande,
 \item Trennungen,
 \item kritischen Zeichenkombinationen (z.\,B. Ta, Te, We etc.),
 \item Laufweite,
 \item Schriftgr"o"sen,
 \item Schriftwahl (wird von \TeX\ vorgeschlagen: Times-"ahnlich gut,
 Sans-Serif schlecht, wenig Auswahlm"oglichkeiten),
 \item Wortabstand
 \end{itemize}
\item Wesentliche Grundparameter, die weitestgehend frei w"ahlbar sind
(Kreativit"at):
 \begin{itemize}
 \item Papierformat (vom Verfasser meist auf DIN\,A\,4 festgelegt),
 \item Fl"achenaufteilung (Satzspiegel),
 \item optischer Zeilenabstand, Durchschu"s,
 \item Bedruckstoff (Grammatur, Farbigkeit),
 \item Grafiken,
 \item Farbe,
 \item Schmuckelemente (bei Fachtexten nur bedingt einzusetzen),
 \item Falzungen
 \end{itemize}
\end{itemize}

{\bf Fl"achenaufteilung}

Hierzu z"ahlen die ersten beiden Punkte der obigen Aufz"ahlung, n"amlich die
Wahl des Papierformates und die Wahl des Satzspiegels.
\begin{itemize}
\item Wahl des Papierformates: meistgebr"auchliches Format ist DIN\,A\,4
($210\times297$\,mm). Die g"angigen Formate werden aus der DIN\,A-Reihe
abgeleitet, die sich jeweils durch halbieren der l"angeren Seite ergeben:
\[\begin{tabular}{lr@{${}\times{}$}r@{\,mm}}
DIN\,A\,0&841&1189\\
DIN\,A\,1&594&841\\
DIN\,A\,2&420&594\\
DIN\,A\,3&297&420\\
DIN\,A\,4&210&297\\
DIN\,A\,5&148&210\\
DIN\,A\,6&105&148\\
DIN\,A\,7&74&105
\end{tabular}\]
Die Papierbreite steht bei allen DIN\,A-Formaten zur Papierh"ohe im
Verh"altnis $1:\sqrt2$.

\item Es gibt mehrere M"oglichkeiten, den Satzspiegel zu ermitteln:
Die folgenden Methoden arbeiten alle mit "ahnlichen Rechtecken, d.\,h.,
da"s die Satzbreite zur -h"ohe im gleichen Verh"altnis steht wie die
Papierbreite zur -h"ohe.
 \begin{figure}
 \[ \beginpicture
 	\small
 	\setcoordinatesystem units <0.35mm,0.35mm>
	\setplotarea x from 0 to 210, y from 0 to 297
	\grid 1 1
	\plot 0 0 210 297 /
	\putrule from 0 178 to 126 178
	\putrule from 126 178 to 126 0
	\putrule from 0 238 to 168 238
	\putrule from 168 238 to 168 0
	\betweenarrows {min 126\,mm} <0mm,3mm> from 0 178 to 126 178
	\betweenarrows {\lines{min\cr 178\,mm}} <6mm,0mm>
		from 126 178 to 126 	0
	\betweenarrows {max 168\,mm} <0mm,3mm> from 0 238 to 168 238
	\betweenarrows {\lines{max\cr 238\,mm}} <6mm,0mm>
		from 168 238 to 168 0
	\endpicture
\]
 \caption{Grafische Ermittlung der Satzh"ohe\label{Aehn}}
 \end{figure}
 \begin{enumerate}
 \item Bei der ersten Methode (\verb|\Aehnlichkeitskonstruktion|) mu"s
 eine Satzbreite festgelegt werden, die mindestens ca. $\Bruch35$ und
 h"ochstens ca. $\Bruch45$ der Papierbreite betr"agt. Die Satzh"ohe kann
 dann grafisch (Abbildung~\ref{Aehn}) oder rechnerisch ermittelt werden
 (Multiplikation mit $\sqrt2$). Das ergibt f"ur DIN\,A\,4 folgende Werte:

 Bei einer Papierbreite von 210\,mm betr"agt die Satzbreite mindestens
 126\,mm. Die Satzh"ohe errechnet sich dann zu 178\,mm.

 Die maximale Satzbreite ist 168\,mm, die maximale Satzh"ohe ist 238\,mm.

 Die Differenz zwischen Satzbreite und Papierbreite und Satzh"ohe und
 Papierh"ohe kann dann als R"ander im Aufteilungsverh"altnis $3:5$ oder
 $1:1{,}618$ (genau) nach folgendem Schema verteilt werden:

 3 Teile im Bund (also links vom Satzspiegel) und am Kopf (oben)

 5 Teile au"sen (rechts vom Satzspiegel) und am Fu"s (unten).

 Welche Satzformate sich dann ergeben, zeigt die
 Abbildung~\ref{Aehnminmax}.
 \begin{figure}
 \begin{center}
\mbox{\begin{Layoutskizze} <0.5\linewidth>
 \Aehnlichkeitskonstruktion <126mm>
 \end{Layoutskizze}%
 \begin{Layoutskizze} <0.5\linewidth>
 \Aehnlichkeitskonstruktion <168mm>
 \end{Layoutskizze}}
 \end{center}
 \caption{Minimal- und Maximalformat\label{Aehnminmax}}
 \end{figure}

 \item Die \verb|\Diagonalkonstruktion| arbeitet auch mit "ahnlichen
 Rechtecken. Dazu tr"agt man auf der DIN\,A\,4-Diagonalen und der
 DIN\,A\,3-Diagonalen die gew"unschte Satzbreite ab und erh"alt grafisch
 die Satzh"ohe mit allen Papierr"andern. Bei dieser Methode mu"s allerdings
 vorher eine Satzbreite feststehen. Diese Art der Satzspiegelfestlegung
 eignet sich gut f"ur die Gestaltung von Doppelseiten (Abb.~\ref{Diag}).
 \begin{figure}
 \begin{Layoutskizze}
 \Diagonalkonstruktion <90mm>
 \end{Layoutskizze}
 \caption{Diagonalkonstruktion mit 90\,mm Satzbreite\label{Diag}}
 \end{figure}

 \item Das dritte Verfahren wird in der Fachliteratur als Methode nach
 den Proportionen des Goldenen Schnitts gef"uhrt. Der Goldene Schnitt ist
 eine Teilung, durch die eine Strecke in 2 ungleiche Abschnitte
 gegliedert wird, deren Gr"o"senverh"altnis harmonisch wirkt.

 Minor : Major = Major : Gesamtstrecke = 1 : 1,618.

 Zugrundegelegt wird die Lam\'esche Zahlenreihe (jede Zahl ist die Summe
 der beiden vorangehenden Zahlen: $1, 1, 2, 3, 5, 8, 13,\dots$).

 Das Layout basiert auf der oben aufgef"uhrten Diagonalkonstruktion,
 erweitert um eine Zusatzkonstruktion, die nur eine bestimmte Satzbreite
 zul"a"st (Abbildung~\ref{Golden}).
 \begin{figure}
 \begin{Layoutskizze}
 \GoldenerSchnitt
 \end{Layoutskizze}
 \caption{Konstruktion nach den Proportionen des Goldenen Schnitts%
 	\label{Golden}}
 \end{figure}

 Die R"ander gliedern sich in Verh"altnis $1:2$ auf: also 1 Teil im Bund,
 1 Teil im Kopf und 2 Teile au"sen, 2 Teile im Fu"s.
 Wie ein Satzspiegel f"ur eine DIN\,A\,4 Doppelseite aussieht, zeigt
 Abbildung~\ref{Golden}. Dieser Satzspiegel ist identisch mit der
 konventionellen 9er-Raster-Methode (kommt sp"ater).

 Was an dieser Konstruktion Goldener Schnitt ist, bleibt sowohl mir als
 auch Andreas ein R"atsel! Wir haben lange dran get"uftelt und sind zu dem
 Schlu"s gekommen, eine weitere Methode, die Methode nach dem "`Silbernen
 Schnitt"', aufzunehmen.

 \begin{figure}
 \begin{Layoutskizze}
 \SilbernerSchnitt
 \end{Layoutskizze}
 \caption{Konstruktion zum "`Silbernen Schnitt"'\label{silbern}}
 \end{figure}
 \item In Anlehnung an die Konstruktion \verb|\GoldenerSchnitt| haben
 wir eine Methode \verb|\SilbernerSchnitt| entwickelt. Dieser ist im
 wesentlichen mit der obigen Konstruktion identisch, einzige Ver"anderung
 ist der Ausgangspunkt der Hilfsdiagonalen. Siehe dazu
 Abbildung~\ref{silbern}. Der Satzspiegel ist gleich dem, der mit der
 konventionellen 8er-Raster-Methode erzeugt wurde.

 \item Die letzte Methode, die mit der "Ahnlichkeit der Rechtecke
 arbeitet, ist die \verb|\Rasterkonstruktion|. Man teilt die Papierh"ohe
 und -breite in gleichviele Teile auf. Sowohl in horizontaler als auch
 in vertikaler Richtung m"ussen mindestens 6 und d"urfen h"ochstens 12
 Rechtecke entstehen. Die R"ander verteilen sich wieder im Verh"altnis
 $1:2$. Jeweils 1 Teil (Rasterrechteck) f"ur Bund und Kopf und 2 Teile
 f"ur au"sen und Fu"s.
 \begin{figure}
 \begin{Layoutskizze}
 \Rasterkonstruktion 10
 \end{Layoutskizze}
 \caption{Rasterkonstruktion am Beispiel des 10er-Rasters}
 \end{figure}
 \end{enumerate}
\end{itemize}

Im folgenden habe ich einige M"oglichkeiten der Rastermethode
durchprobiert und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen.\\
Bezeichnungen:\\*
$1:2$ = Bund${}:{}$Au"sen = Kopf${}:{}$Fu"s oder\\*
Bund${}:{}$Kopf${}:{}$Au"sen${}:{}$Fu"s.
\begin{itemize}
 \item 12er-Raster konventionell (\verb|\FertigLayout 12A|)
  \begin{itemize}
  \item zu kleiner Abstand vom Bund zum Satzspiegelbeginn (17,5\,mm),
  f"ur Lochung zu wenig.
  \item Paginierung am Kopf ist nicht m"oglich
  \item gro"ser Satzspiegel, in dem viel Text unterzubringen ist, die
  Wahl der Schriftgr"o"se mu"s darauf abgestimmt sein.
  \item kleine Abst"ande bei Gestaltung von "Uberschriften, Grafiken etc.,
  weil die Rasterteile sehr klein sind.
  \end{itemize}
 \item 12er-Raster abgewandelt, Verh"altnis $1{,}5:2{,}5$
  (\verb|\FertigLayout 12B|)
  \begin{itemize}
  \item gr"o"sere R"ander, insbesondere der Heftrand
  \item gro"sz"ugigere Anlage,
  \item f"ur toten Kolumnentitel geeignet
  \end{itemize}
 \item 12er-Raster im Verh"altnis $2:1:2:2$ (\verb|\FertigLayout 12C|)
  \begin{itemize}
  \item geeignet f"ur Lochung, abgeheftet erscheint wieder der Bund
  schmaler.
  \item gen"ugend gro"ser Satzspiegel
  \item gut geeignet f"ur Arbeit mit Kopfzeile (lebender Kolumnentitel)
  \item erfordert kleine, unauf"|f"allige Pagina
  \end{itemize}
 \item 10er-Raster konventionell $1:2$ (\verb|\FertigLayout 10A|)
  \begin{itemize}
  \item Heftrand zu klein
  \item Satzspiegel sch"on lang, gr"o"sere Textmenge
  \item gut geeignet f"ur Arbeit mit totem Kolumnentitel oder
  aufwendigere Pagina
  \end{itemize}
 \item 10er-Raster abgewandelt $2:1:2:2$ (\verb|\FertigLayout 10B|)
  \begin{itemize}
  \item Satzspiegel etwas zu schmal
  \item kleine Marginalien k"onnen am Rand untergebracht werden
  \item toter Kolumnentitel kann gro"sz"ugig gestaltet werden.
  \item Heftrand zu gro"s
  \end{itemize}
 \item 10er-Raster abgewandelt $1{,}5:1:2:2$ (\verb|\FertigLayout 10C|)
  \begin{itemize}
  \item gut proportioniert
  \end{itemize}
 \item 8er-Raster konventionell (\verb|\FertigLayout 8A|)
  \begin{itemize}
  \item sehr gro"sz"ugiger Satzspiegel
  \item gut geeignet f"ur toten Kolumnentitel und kleine Marginalien
  \item verlangt nach kleiner Schrift mit gro"sem Durchschu"s
  \item Heftrand bedingt geeignet, weil etwas zu knapp
  \end{itemize}
 \item 7er-Raster konventionell (\verb|\FertigLayout 7A|)
  \begin{itemize}
  \item bedingt geeigneter Heftrand, besser w"aren 33\,mm
  \item Au"senrand gut geeignet f"ur Marginalien
  \item geeignet f"ur Fu"s-Pagina (aufwendig)
  \end{itemize}
 \end{itemize}
Aus der obigen Betrachtung lassen sich folgende Richtwerte f"ur die
Verteilung von R"andern aufstellen, die allerdings nicht allgemeing"ultig
sind. Ob eine Seite harmonisch aussieht, h"angt nicht nur vom
Satzspiegel, sondern u.\,a. auch von der Wahl der Schriftgr"o"se, des
Zeilenabstandes, der Schriftart, der Bindung, Pr"asentation etc. ab.
\begin{itemize}
\item Bund
 \begin{itemize}
 \item bei Lochung und Heftung in Schnellhefter mind. 30\,mm, optimal
 33\,mm, max. 35\,mm.
 \item bei Doppelseiten gehen die Standardkonstruktionsmethoden
 (Klebebindung oder doppelseitige Ordnerabheftung).
 \end{itemize}
\item Kopf
 \begin{itemize}
 \item mit lebendem Kolumnentitel mind. 25\,mm, max. 35\,mm
 \item mit Kopf-Paginierung mind. 35\,mm, max. 40\,mm
 \end{itemize}
\item Au"sen:
 \begin{itemize}
 \item ohne Marginalie mind. 25\,mm,
 \item mit Marginalie mind. 42\,mm, optimal 55--60\,mm
 \end{itemize}
\item Fu"s:
 \begin{itemize}
 \item mit einfacher Paginierung mind. 50\,mm, max. 60\,mm
 \item mit totem Kolumnentitel mind.55\,mm. optimal 63\,mm
 \end{itemize}
\end{itemize}

\newpage
{\bf Erkl"arung einiger Fachbegriffe }
\begin{itemize}
\item {\bf Toter Kolumnentitel:} Als toten Kolumnentitel bezeichnet man
die Seitenziffer (Pagina, Paginierung). Er kann am Fu"s mit 1 oder 2
Leerzeilen Abstand stehen. (Abstand richtet sich nach der
Satzspiegelh"ohe und dem Rand am Fu"s.) Ausgerichtet wird die Seitenziffer
entweder mittig (Mitte des Satzspiegels!) oder au"sen. Ihr rechter Rand
kann mit der rechten Satzkante abschlie"sen (rechtsb"undig), m"oglich ist
aber auch ein Einzug von einem Geviert.

Bei der Gestaltung von Doppelseiten steht die Seitenziffer auf der
rechten Seite rechts au"sen, auf der linken Seite links au"sen b"undig.

Rechte Seiten sind immer!!! ungerade Seiten, linke immer gerade Seiten.
Bei der Bezifferung ist darauf unbedingt zu achten.

Die Pagina kann auch am Kopf stehen. Dann wird sie genauso behandelt wie
am Fu"s.

Der tote Kolumnentitel z"ahlt nicht zum Satzspiegel. Er steht au"serhalb
der "`Umrandung"' und wird bei der Gestaltung gesondert betrachtet.

\item {\bf Lebender Kolumnentitel:} Der lebende Kolumnentitel steht "uber
der Kolumne (dem Satz). Bei \TeX\ wird dies als Kopfzeile bezeichnet. Er
kann eine Kurzbezeichnung des Kapitels enthalten, Inhalt der
betreffenden Seite, und die Pagina. H"aufig wird er mit einer feinen
Linie und 1 oder 2 Leerzeilen Abstand vom "ubrigen Text getrennt. Die
Ausrichtung kann mittig, rechts- oder linksb"undig sein. Bei einer
Kopfpaginierung steht die Seitenziffer immer au"sen.

Der lebende Kolumnentitel z"ahlt zum Satzspiegel dazu, d.\,h. er steht
innerhalb der Umrandung. Er mu"s bei der Gestaltung des Satzspiegels als
lichtes Textobjekt ber"ucksichtigt werden.

\item {\bf Marginalie:} Dies sind Randbemerkungen, die neben dem
Satzspiegel stehen und die zum raschen Auf"|finden bestimmter Textstellen
dienen. Die erste Zeile steht mit der Textbezugszeile auf einer Linie.
Der Abstand richtet sich nach der Schriftgr"o"se und dem Zeilenabstand.

Marginalien werden zum Text hin b"undig ausgeschlossen, d.\,h. auf rechten
Seiten stehen sie linksb"undig, auf linken Seiten rechtsb"undig.
\end{itemize}

\newdimen\WW \WW=0.5\textwidth \advance\WW by -3mm
\def\tab{\hskip3mm}
\Layoutbeschriftung /

\hbox to \textwidth{12A\hfill \tab12B\hfill\tab}\par\nobreak
\mbox{%
\begin{Layoutskizze} <\WW>
\FertigLayout 12A
\end{Layoutskizze}\tab
\begin{Layoutskizze} <\WW>
\FertigLayout 12B
\end{Layoutskizze}}

\hbox to \textwidth{12C\hfill \tab10A\hfill\tab}\par\nobreak
\mbox{%
\begin{Layoutskizze} <\WW>
\FertigLayout 12C
\end{Layoutskizze}\tab
\begin{Layoutskizze} <\WW>
\FertigLayout 10A
\end{Layoutskizze}}

\hbox to \textwidth{10B\hfill \tab10C\hfill\tab}\par\nobreak
\mbox{%
\begin{Layoutskizze} <\WW>
\FertigLayout 10B
\end{Layoutskizze}\tab
\begin{Layoutskizze} <\WW>
\FertigLayout 10C
\end{Layoutskizze}}

\hbox to \textwidth{8A\hfill \tab7A\hfill\tab}\par\nobreak
\mbox{%
\begin{Layoutskizze} <\WW>
\FertigLayout 8A
\end{Layoutskizze}\tab
\begin{Layoutskizze} <\WW>
\FertigLayout 7A
\end{Layoutskizze}}

\end{document}

