\documentclass[10pt,a4paper,ngerman]{article}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{babel}
\usepackage{url}
\usepackage{multicol,doc,listings,graphicx}

\setlength{\parindent}{0em}
\setlength{\parskip}{2.0ex plus 1.0ex minus 0.5ex}

\begin{document}

\title{\texttt{footmisc} -- ein umfangreiches Paket für Fußnoten}
\author{Robin Fairbairns\footnote{Übersetzung ins Deutsche und Einfügen von
Beispielen durch Theresa
Ziegenfuß, Pierre Dumont \& Christine Römer von der FSU 
Jena}\footnote{{Dank gilt der University of 
Cambridge Computer Laboratory, William Gates Building, J.\,J. Thompson Avenue, Cambridge, CB2 0FD, UK
(\texttt{rf10<snail-shape>cam.ac.uk}}}}
\date{\today}

\maketitle


%---------------------------------------------------------------------------
\section{Benutzer Interface und Paket-Optionen}

Das \texttt{footmisc} Paket liefert viele verschiedene Möglichkeiten, wie
Fußnoten in \LaTeXe{} Dokumenten dargestellt werden können (die Quellen des Codes dieses Pakets 
sind verschiedene).
Das Interface zu den Paket-Optionen ist größtenteils sehr einfach gehalten
-- jede einzelne ist als eine Option im \verb|\usepackage| Kommando und in den meisten Fällen muss 
sonst nichts weiter getan werden. Als Beispiel, um ein nützliches und einheitliches System zu nutzen, 
verwendet der Autor das Paket mit folgendem Kommando \newline 
\verb|\usepackage[perpage,para,symbol*]{footmisc}|.\newline
Für einige der Optionen sind zusätzliche Parameter von Nöten, diese werden in den nachfolgenden 
Abschnitten beschrieben.

%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{perpage}}

Diese Option setzt die Fußnoten-Nummerierung für jede Seite des Dokuments auf Anfang. Damit es korrekt
funktioniert, werden jedoch mindestens zwei Durchläufe mit dem Ausgabeprofil benötigt. Da man für die 
Querverweise normalerweise schon mindestens zwei Durchläufe macht, sollte es dahingehend keine weiteren 
Probleme geben. Die Option beinhaltet Code zum Berichten, ob "`\emph{Label(s) may have changed}"', 
was dem einfachen Benutzer hilft zu merken, wann ein weiterer (dritter) Durchlauf nötig ist. 

Wie das folgende Beispiel zeigt, trägt die Fußnote auf der zweiten Seite
auch die Nummer 1:
\begin{lstlisting}[language={[LaTeX]TeX},
basicstyle=\scriptsize,
frame=single]

\usepackage[perpage]{footmisc}

\begin{document}
Dies ist ein Satz, der ganz alleine auf einer Seite\footnote{Hier steht
eine vereinzelte Single-Fußnote}. steht.

\newpage

Auch dieser Satz steht ganz alleine auf einer Seite\footnote{Hier steht
noch eine vereinzelte Single-Fußnote}.
\end{document}
\end{lstlisting}

\fbox{\includegraphics{perpage-crop.pdf}}

%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{para}}

Diese Option dient dazu, dass die Fußnoten als ein einzelner zusammengefasster Paragraph am Ende der 
Seite dargestellt werden. Wenn es nur eine Fußnote am Ende der Seite gibt, dann passiert nichts. Wenn 
jedoch mehrere kleine Fußnoten auf einer Seite vorkommen, dann werden diese am Ende der Seite in einem 
einzigen Paragraphen zusammengefasst, jede einzelne Fußnote ist dann durch ihre Nummer zu erkennen. Der 
ursprüngliche Sinn dieses Pakets bestand darin, dass es lächerlich aussah, wenn man für viele kleine 
Fußnoten einer Seite immer einen einzelne Paragraph am Ende nutzt.
Zu beachten ist, dass in "`alten"' \LaTeX-Versionen vielleicht Probleme mit
\textbf{para} Fußnoten auf großen Seiten (zum Beispiel Seiten mit der
a0poster-Klasse) auftreten. Aktuelle \LaTeX-Versionen haben eine weiterentwickelte Technik, die als 
weniger empfindlich für dieses Problem gilt.

Wie das Beispiel zeigt, werden mit \LaTeXe{} und der moderneren
Dokumentklasse \texttt{memoir} die Fußnoten nicht
untereinander aufgeführt. Möglicherweise ist das, mit zu einem Paragraphen
zusammengefasst, gemeint.

\begin{lstlisting}[language={[LaTeX]TeX},
basicstyle=\scriptsize,
frame=single]
\usepackage[para]{footmisc}

\begin{document}

Dies ist ein Satz mit einer Fußnote\footnote{Hier steht
eine Fußnote.}. Dies\footnote{Hier steht
eine Fußnote.} ist ein zweiter Satz\footnote{Hier steht
eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, 
sehr, sehr, sehr lange Fußnote.} mit drei 
Fußnoten\footnote{Hier steht eine Fußnote}.

Leider werden mit \LaTeXe{} die Fußnoten nicht zu einem Paragraphen
zusammengefasst.

\end{document}
\end{lstlisting}

\fbox{\includegraphics{para-crop.pdf}}


%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{side}}

Diese Option (vorgeschlagen von Frank Mittelbach) bewirkt, dass die Fußnoten mit dem 
\verb|\marginpar|-Kommando dargestellt wird; das hat den Vorteil, dass die
Fußnote näher bei ihrem Aufruf erscheint. Jedoch hat es alle Nachteile, die
das \verb|\marginpar|-Kommando mitbringt (das Verschlingen von "`float"' slots, und es platziert sich 
selbst nicht immer korrekt am Anfang von Seiten in zweiseitigen Dokumenten). Da aber Fußnoten bevorzugt 
eng aneinander gesetzt werden, wird Benutzern (die die \texttt{side}-Option
verwenden) empfohlen, die \texttt{ragged}-Option zu nutzen (um unschöne Abstände und
Zeilenumbrüche zu vermeiden).

Ein Beispiel:

\fbox{\includegraphics[width=.9\linewidth]{side-crop.pdf}}

%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{ragged} und $\backslash$\texttt{footnotelayout} Option}

Das Paket liefert Möglichkeiten für rechtsbündig gesetzte Fußnoten (solange wie die para Option nicht 
verwendet wird). Der Wechsel wird beeinflusst durch das Verwenden des
\verb|\footnotelayout|-Kommandos; das Paket fügt dieses Kommando an den Anfang des 
\verb|\footnotetext|-Arguments(\verb|\footnote| und funktioniert durch aufrufen der "`Innereien"' 
von \verb|\footnotetext| am Ende).
Wenn man einige andere spezielle Effekte benutzen will, dann ist es auch
möglich, dass \verb|footnotelayout| selbst zu ändern: Dabei sind jedoch einige irreführende (und 
unerwünschte) Resultate ohne Zweifel möglich. Ändern Sie die Einstellung einfach mit
\verb|\renewcommand\footnotelayout...| Die \texttt{ragged}-Option setzt einfach nur das \verb|\footenotelayout| 
auf \verb|\raggedright| oder \verb|\RaggedRight| so, wie es angemessen ist.
Wenn Sie beabsichtigen, das \texttt{ragged2e} Paket zu nutzen, dann laden
sie es vor \texttt{footmisc} (wenn \texttt{footmisc} erkennt, dass \verb|\RaggedRight| verfügbar ist, 
dann wird es automatisch, anstelle von \verb|raggedright|, verwendet).

%------------------------------------------------------ 
\subsection{Die Option \texttt{symbol}}

Diese Option bewirkt nur, dass Fußnoten mit einer Folge von Symbolen beschriftet werden. Das Kommando zu 
verwenden ist äquivalent zu dem, was im \LaTeX-Manual vorgeschlagen wird (die Aufgabe der Option ist sehr 
einfach, und braucht nicht wirklich ein Paket).
Es kann auch problematisch sein, Symbole als Nummerierung für Fußnoten zu
verwenden, da es nur eine 
begrenzte Anzahl von Symbolen gibt. \LaTeX{} würde einen Fehler melden, wenn die Anzahl der Fußnoten die 
der Symbole überschreitet. Um solche Probleme zu vermeiden, sollte die
\texttt{symbol}*-Option in Betracht gezogen werden, oder das
\verb|\setfnsymbol| Kommando (siehe die nächsten beiden Abschnitte), oder nummerieren Sie die Fußnote pro 
Seite (siehe \texttt{perpage}).

Das Beispiel zeigt, dass nun die Fußnoten untereinander aufgelistet werden.
\begin{lstlisting}[language={[LaTeX]TeX},
basicstyle=\scriptsize,
frame=single]
\usepackage[symbol]{footmisc}

\begin{document}

Dies ist ein Satz mit einer Fußnote\footnote{Hier steht
eine sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr 
sehr lange Fußnote, um zu schauen, wie sie nach dem 
Zeilenumbruch aussieht.}. 
Dies\footnote{Hier steht eine Fußnote.} ist ein zweiter 
Satz\footnote{Hier steht eine Fußnote.} mit drei 
Fußnoten\footnote{Hier steht eine Fußnote}.

Die Fußnoten werden nun auch untereinander gesetzt.
\end{document}
\end{lstlisting}


\fbox{\includegraphics[width=.9\linewidth]{symbol-crop.pdf}}

%------------------------------------------------------
\subsection{Option \texttt{symbol*}}

Diese Option ist im Grunde dieselbe wie die \texttt{symbol} Option, aber mit einem Schutz vor der 
Eintönigkeit, die aufgrund der \texttt{perpage}-Option entsteht. Wenn
\texttt{perpage} genutzt wird, setzt das Paket oftmals die Fußnoten auf falsche Seiten, was nur durch 
einen späteren Durchlauf zu berichtigen ist (dann wenn der Benutzer mit \emph{'Labels may have changed'} 
gewarnt wird). Unter diesen Umständen neigt die \texttt{symbol}-Option zu
\LaTeX{} Fehlern, was den Durchlauf stoppt und verwirrende automatische Prozesse generiert. In der selben 
Situation produziert die \texttt{symbol*}-Option Informations- und
Warnmitteilungen am Ende des Dokuments, und der Benutzer kann dann diese im
Log File einsehen, nachdem der Durchlaufprozess beendet ist. Die Option produziert Nummern (17 und höher, 
beim Standard-Symbolsatz) anstatt von Symbolen immer dann, wenn es mehr Fußnoten als Symbole gibt.

%------------------------------------------------------
\subsection{Die $\backslash$\texttt{setfnssymbol} und
$\backslash$\texttt{DefineFNsymbol} Kommandos}

Diese Kommandos erlauben es, andere Symbole zu definieren, die zum Nummerieren von Fußnoten verwendet 
werden sollen. \LaTeX{} selbst bringt bereits einen vorgefertigten Satz an Symbolen mit, die aber nicht 
immer gewünscht sind.\\
Aber Sie können auch andere Symbolesätze mit dem \verb|\DefineFNsymbol| Kommando wählen.\\
\LaTeX{} Standardsatz mit dem Kommando:
\begin{quote}
\begin{verbatim}
 \DefineFNsymbols*{lamport}{*\dagger\ddagger\S\P|%
            {**}{\dagger\dagger}{\ddagger\ddagger}}
\end{verbatim}   
 \end{quote}

So definiert, produziert die Symbol-Option einen "`counter too large"' (Zähler zu hoch) Fehler, eine 
robuste Version wird durch das selbe \verb|\DefineFSymbols| Kommando, ohne die optionalen *, erzeugt. Sie 
können auch selber Symbolsätze mit dem \verb|\setfnsymbol| Kommando
einfügen. Um den Standardsatz wiederherzustellen, nutzen sie folgenden Befehl:
\begin{quote}
\begin{verbatim}
                 \setfnsymbol{lamport}
\end{verbatim}
\end{quote}

Dieses Paket definiert eine kleine Auswahl an alternative Symbolsätzen durch das \verb|\DefineFNSymbol|:

\begin{table}[htbp]
\centering
 \begin{tabular}{ll}
  bringhurst & *  \dag  \ddag  \S    ||  \P  \\
  chicago    & *  \dag  \ddag  \S    ||  \#  \\ 
  wiley      & *  **    \dag   \ddag \S  \P || \\
  \end{tabular}
\end{table}

Dies erfolgt zusammen mit einer Version von Lamport's Originalsatz, mit
doppelt großen Versionen von \S{}
und \P und dreifach so großen Versionen von allen (außer den vertikalen Linien) und liefert somit eine 
Menge von 16 Symbolen.\\
Diese letzte Auswahl, bekannt als \texttt{lamport*}, wird als Standard vom Paket geladen.

%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{bottom}}

Dieses Paket zwingt Fußnoten an das Ende der Seite, das ist nur merkbar
sinnvoll, wenn die \verb|\raggedbottom|-Option benutzt wird, denn dann
würde \LaTeX{} normalerweise die Fußnoten annähernd in einen \verb|\skip\footins| Abstand vom Boden des 
Textes setzen.\\
Es gibt eine weitere unangenehme Sache in \LaTeX's Art und Weise, Fußnoten am Ende der Seite zu platzieren: 
Wenn ein bottom float auf der Seite auftaucht, dann platziert \LaTeX{} die Fußnote(n) darüber.\\
Die \texttt{bottom}-Option platziert die Fußnoten am Fuß der Seite.

%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{marginal}}

Diese Option setzt die Position der Fußnoten in Relation zum Start der
Zeile, in der sie vorkommen(diese Option ist inkompatibel mit der
\texttt{para}-Option).\\
Wenn diese Option aktiv ist, wird die Fußnote \verb|\footnotemargin| vom
linken Rand der Seite aus gesetzt, 
die Standardeinstellung von \verb|\footnotemargin| ist -0.8\,em, also
entsteht eine "`Marginalspalte"' neben der Zeile. Wenn \verb|\footnotemargin| eine positive Länge hat, 
dann wird die Fußnote mit ihrer rechten Ecke um \verb|\footnotemargin| vom Rand gesetzt. Wenn die Option 
nicht gesetzt ist, dann steht die \verb|\footnotemargin| standardmäßig auf
1.8\,em, das kann mit dem 
\verb|\setlength| Kommando geändert werden.

Das Beispiel zeigt, dass die Fußnoten nun nummeriert, untereinander, 
eingerückt und mit einem kleinen Abstand zwischen Zahl Rand und Text erscheinen.

\fbox{\includegraphics[width=.9\linewidth]{marginal-crop.pdf}}


%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{flushmargin}}

Diese Option ist gleich der "`margin"'-Option. Sie setzt aber den
Fußnoten-Marker \texttt{flush} (bündig) dazu, aber nur innerhalb der
"`margin"'-Form, also bündig mit dem Rand.

Ein Beispiel:

\fbox{\includegraphics[width=.9\linewidth]{flushmargin-crop.pdf}}


%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{hang}}

Diese Option setzt die Fußnotenmarke bündig mit dem Rand und lässt den Körper der Fußnote am Einzug von 
\verb|\footnotemargin| hängen (wenn sie eine positive Länge hat) oder
Breite des Marker (wenn \verb|\footnotemargin| $\leq 0$). Der Optionscode
selber bleibt 
\verb|\footnotemargin| bei dem Standardwert von 1.8em.\\
Die Fußnote selber kann natürlich auch länger sein als nur ein Paragraph, in dem Fall wird der Paragraph 
getrennt, im vertikalen Abstand, der durch \verb|hangfootparskip| definiert wird, und alle weiteren Paragraphen 
werden mit \verb|\hangfootparindent| eingezogen/eingerückt.
Standardwerte dabei sind:

\begin{quote}
	\begin{verbatim}
		\hangfootparskip   0.5\baselineskip
		\hangfootparindent 0em
	\end{verbatim}
\end{quote}

Der Benutzer kann diese Werte natürlich selber definieren (mit
\verb|\renewcommand|): Es ist dabei am besten die "`font-size-dependent
measures"'. Zu beachten ist, dass die Standardeinstellung nur einen der beide Werte auf ungleich Null hat. Wenn 
beide auf Null stehen, können schnell Zeilenumbrüche verloren gehen. Wenn
beide auf ungleich Null stehen, dann sieht das im Allgemeinen nicht gut aus.

Ein Beispiel:

\fbox{\includegraphics[width=.9\linewidth]{hang-crop.pdf}}

%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{norule}}

Sie unterdrückt die normalen Regeln für Fußnoten. Um dies zu kompensieren, wird mit \verb|\skip\footins| 
erweitert.

%------------------------------------------------------
\subsection{Die Option \texttt{splitrule}}

Diese Option erstellt eine "`full-width"'-Regel über dem "`splitt-off"'
(umgebrochenen) Teil einer getrennten Fußnote (merke, dass getrennte
Fußnoten nicht entstehen, wenn Paragraph-Fußnoten verwendet werden). Die Option liefert drei unterschiedliche 
\verb|\footnoterule|-Kommandos:

\begin{quote}
\begin{verbatim}
\mpfootnoterule Für Minipages
\pagefootnoterule Für normale Fußnoten auf normalen Seiten
\splitfootnoterule Für den Rest einer "gesplitteten" Fußnote
\end{verbatim}
\end{quote}

Beim Standard behalten \verb|\mpfootnoterule| und \verb|\pagefootnoterule|
die originalen Definitionen von \verb|\footnoterule| (welche
vielleicht durch die \texttt{norule}-Option modifiziert wurden), während \verb|\splitfootnoterule| 
eine "`full-width"' Regel wird.

%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{stable}-Option}

Diese Option behandelt das Problem, wie Fußnoten in Abschnittstiteln
(section, subsection, etc.)  zu 
verwenden sind. Der Umgang von \LaTeX{} mit den Inhalten von Titeln widerspricht dem Platzieren von Fußnoten 
in Titeln, 
auch wenn es manchmal angemessen ist, diese dort zu platzieren. Natürlich ist das Titelargument ein wanderndes 
und \verb|\footnote| ist ein sehr "`zerbrechliches"' Kommando, aber das eigentliche Problem kommt von der Art 
und Weise, wie sich das Argument bewegt -- was an zwei Stellen passiert. Einmal bewegt es sich im 
Inhaltsverzeichnis (bei Änderung der Seitenanzahl), dort sieht die Fußnote jedenfalls seltsam aus. Aber das 
Argument bewegt sich auch mit den Markierungen, die die Seitenköpfe
gestalten, wo es eine "`Verwüstung"' anrichtet, weil Seitenköpfe im Seitenlayout erstellt werden und das 
Seitenlayout kreiert keine Fußnoten.\\
Wenn aber die \texttt{stable}-Option aktiv ist, dann ist die Fußnote nicht im Inhaltsverzeichnis oder auf den 
Seitenköpfen fixiert, aber wird im Text selbst korrekt dargestellt.\\
Die Situation mit \verb|\footnotemark| ist weniger tragisch. Prinzipiell können sie in Seitenköpfen auftauchen, 
Beispielsweise erscheinen Fußnoten-Markierungen auf Seiten, wo sie nicht
hingehören. Die \texttt{stable}-Option behandelt \verb|\footnotemark| und \verb|\footnote| gleichermaßen.

%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{multiple}-Option}

Dies Option behandelt die Fälle, wo der Autor Dinge schreiben muss wie:

\begin{quote}
\begin{verbatim}
mumble\footnote{blah}\footnote{grumble}
\end{verbatim}
\end{quote}

Ohne spezielles Behandeln würde \LaTeX{} sowas erstellen:

\begin{quote}
mumble$^{1314}$
\end{quote}

Die \texttt{multiple}-Option würde dann diese elegantere Version erzeugen:

\begin{quote}
mumble$^{13,14}$
\end{quote}

Dies entspricht auch dem, was die meisten Leute erwarten würden. Das Komma kommt eigentlich von der Definition 
\verb|\multfootsep|, das mit dem Kommando \verb|\renewcommand| geändert
werden kann, wenn die Option aktiv ist.\\
Die Option behandelt \verb|\fottnotemark| auf die selbe Art und Weise.
%------------------------------------------------------
\subsection{Die Benutzeroberfläche -- verschiedene Kommandos}

Das Paket definiert ebenfalls einige verschiedene Kommandos, die verwandt sind mit Fußnoten. Die aktuelle 
Gruppe liefert alternative Wege, wie man Fußnoten-Markierung produziert: \verb|\footref| und 
\verb|\mpfootnotemark|.\\
Wenn Sie auf einer Minipage sind, dann verlaufen die \verb|\footnote|-Nummern mit dem Minipage eigenen Zähler
und die Markierungen werden in italic Buchstaben gesetzt. Aber die Nummern, die von \verb|\footnotemark| 
verwendet werden, erstellen trotzdem Verweise im "`main"' Fußnoten-Zähler
und werden in dem aktuellen Stil gesetzt. Dieses Verhalten überrascht
oftmals, und es gibt keine offensichtliche Methode, dies zu vermeiden. Das Kommando \verb|\mpfootnotemark| kann 
dieses Problem auf einer Minipage umgehen, durch das Genieren von Fußnoten-Markierungen, genauso wie sie 
in \verb|\footnote| definiert sind.\\
Änderungen an Verweisen von Fußnoten sind im Allgemeinen problematisch: Es
kann dennoch getan werden wenn man die Werte der Fußnoten-Markierung in einem Zähler(oder ähnlichem) notiert 
(sich merkt), um sie dann in einer späteren \verb|\footnotemark| oder \verb|\mpfootnotemark| zu verwenden. Das 
ist eine mühsame Art, über alle einzeln zu gehen, und es erlaubt nicht alle möglichen Darstellungen von 
Fußnoten-Markierungen. \verb|\footref| ist eine Form von einem
Referenz-Kommando, das die Referenzen so setzt, als wenn sie Fußnoten wären. Das Label sollte in das Argument 
des Fußnoten-Kommandos gesetzt werden:
 
\begin{quote}
\begin{verbatim}
...\footnote{Note text\label{fnlabel}}
...
...potato head\footref{fnlabel}
\end{verbatim}
\end{quote}

%------------------------------------------------------
\section{Die Benutzeroberfläche -- Interaktionen mit anderen Paketen}

Das \texttt{footmisc}-Paket modifiziert verschiedene Teile des
\LaTeX-Kernels, was genau geändert wird, ist abhängig davon, was für eine Option verwendet wird. Diese 
Vorgehensweise kann Konflikte mit anderen Paketen verursachen, meistens mit
denen, die selber auch den Kernel modifizieren.\\
Bekannte Interaktionen sind:
\begin{description}
\item[\texttt{setspace}] 
Das \texttt{setspace}-Paket modifiziert/ändert die Art, wie der Zeilenabstand in Fußnoten berechnet wird. 
\texttt{Footmisc} kennt dieses Problem und verhindert eine Änderung. Aber
\texttt{setspace} muss vor \texttt{footmisc} geladen werden.
\item[\texttt{memoir}] class: Die Klasse macht es \texttt{setspace} nach und wird genauso behandelt wie 
\texttt{setspace}.
\item[\texttt{hyperref}] Das \texttt{hyperref}-Paket will Hyperlinks von
Fußnotenmakierungen zu der entsprechenden Fußnoten setzen, normalerweise
verusacht das Schaden/Kummer am \texttt{footmisc}-Paket, dafür ist aber leider noch keine Lösung bekannt. 
Wenn Sie \texttt{footmisc} verwenden, dann unterdrücken Sie hyperref's hyper-Fußnoten (die mit Links), indem Sie 
es wie folgt laden:\\
\quad\verb|\usepackage[hyperfootnotes=false,...]{hyperref}|\\
Weitere Arbeit an Interaktionen zwischen diesen beiden Paketen wäre
angebracht, ist aber nicht geplant.
\item[\texttt{manyfoot}] Das \texttt{manyfoot}-Paket erlaubt verschiedene unabhängige Sequenzen von Fußnoten. 
Einige vorbereitende Arbeiten für das Zusammenarbeiten mit
\texttt{footmisc} sind bereits geschehen, aber es muss dabei noch viel während des Schreibens des Textes 
getan werden.
\end{description}

%---------------------------------------------------------------------
\section{Code: Einleitung/Vorbereitung}

Gut, soweit sind wir, lassen sie uns die Paketdatei erstellen:\\
\hspace*{2mm} \verb|1 <*package>|\\
\hspace*{2mm} Jetzt definieren wir, welche Umgebung wir brauchen:\\
\hspace*{2mm} \verb|2 \NeedsTeXFormat{LaTeX2e}[1994/12/01]|\\
\hspace*{2mm} Wir brauchen ein Token-Register, falls wir \verb|\@makecol| patchen müssen:\\
\hspace*{2mm} \verb|3 \newtoks\FN@temptoken|

\reversemarginpar

Dieses \marginpar{$\backslash$protected@writeaux}
Kommando ist definiert für weitere Kompatibilität mit Matt Swift's
\texttt{newclude}-Paket(immer noch im Beta Status):\\
\hspace*{2mm} \verb|4 \providecommand\protected@writeaux{|\\
\hspace*{2mm} \verb|5 \protected@write\@auxout|\\
\hspace*{2mm} \verb|6 }|
 
Wir \marginpar{$\backslash$l@advance@macro}
\marginpar{@@dvance@macro}
\marginpar{$\backslash$@advance@macro}
verallgemeinern das Folgende (\verb|\@@dvance@macro|) wie folgt (die globale Form wird in diesem 
Paket nicht verwendet \ldots, noch nicht):\\
\hspace*{2mm} \verb|7 \def\l@advance@macro{\@@dvance@macro\edef}|\\
\hspace*{2mm} \verb|8 \def\@@dvance@macro#1#2#3{\expandafter\@tempcnta#2\relax|\\
\hspace*{2mm} \verb|9   \advance\@tempcnta#3\relax|\\
\hspace*{2mm} \verb|10  #1#2{\the\@tempcnta}|\\
\hspace*{2mm} \verb|11 }|
 
Jetzt definieren wir ein kleines Makro, um den Makrozähler(\#1)  
durch eine vorgebende Anzahl (\#2) zu erweitern:\\
\hspace*{2mm} \verb|12\let\@advance@macro\l@advance@macro|
 
Überprüfen\marginpar{$\backslash$ifFN@etex}, ob wir \texttt{etex} verwenden:\\
\hspace*{2mm} \verb|13 \newif\ifFN@etex|\\
\hspace*{2mm} \verb|14 \ifx\dimexpr\undefined|\\
\hspace*{2mm} \verb|15 \FN@etexfalse|\\
\hspace*{2mm} \verb|16 \else|\\
\hspace*{2mm} \verb|17 \FN@etextrue|\\
\hspace*{2mm} \verb|18 \fi|

Abschließend\marginpar{$\backslash$footnotemargin}
 definieren wir die Länge, die von der \texttt{marginal}-Option verwendet werden soll und 
initialisieren es, so als ob wir die Option nicht hätten:\\
\hspace*{2mm} \verb|19 \newdimen\footnotemargin|\\
\hspace*{2mm} \verb|20 \footnotemargin1.8em\relax|
 
%-----------------------------------------------------------------
\section{Paketoptionen}

Der Großteil Paket-Codes ist irgendwie in der "`option processing"'
beinhaltet (das was fehlt, muss nach der \verb|\processOptions| als ein Resultat von flags in der 
"`option processing"').

%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{symbol}-Option}

Das ist eine Deklaration, die im original \LaTeX-Buch auftaucht. Seitdem es
im alten \texttt{pagefoots.sty} erschienen ist, habe ich dieses kleine Stück angepasst:

\verb|21 \DeclareOption{symbol}{\renewcommand\thefootnote{\fnsymbol{footnote}}}|
 
\subsection{Die \texttt{symbol*}-Option}

Die robuste Version der \texttt{symbol}-Option, wenn die aktuelle 'symbol' Option nicht genügend Variationen 
liefern kann, dann benutzen sie arabische Fußnotennummern. Wir benutzen eine robuste Version des "`extended 
ordinary"' Symbolsatzes, später weiter beschrieben (Abschnitt 1.7).

\verb|22 \DeclareOption{symbol*}{|
\verb|23  \renewcommand\thefootnote{\@fnsymbol\c@footnote}|
\verb|24  \AtEndOfPackage{\setfnsymbol{lamport*-robust}}|
\verb|25 }|
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{para}-Option}

Die Grundlage des Codes für diese Option kommt vom \TeX book, Seite 398 ff.
("`Dirty Tricks"'). Sie verhindert das Neudefinieren \verb|\\|, was einigen
Nutzen in \LaTeX{} hat. Dem Benutzer sollte Knuth's Hinweis über Limitation
dieser Methode bekannt sein: Der \TeX stack wird viermal per Fußnote benutzt
und der Stack ist limitiert (siehe \TeX book, Seite 300 ff.). Wenn Sie viele
Fußnoten haben (ca. 100) und erhalten den Fehler "`! TeX capacity exceeded,
sorry (...save size...)"' angezeigt, 
dann müssen Sie ihren Text in kleinere Sektionen aufteilen und diese separat compilieren. \\

Definieren\marginpar{$\backslash$ifFN@para}
 der \texttt{para}-Option: Jetzt setzten wir einfach eine
Markierung, um Sie später zu nutzen, wenn wir den Hilfs-Code und wenn wir
die Output-Routine definieren. 

\verb|26 \newif\ifFN@para \FN@parafalse|\\
\verb|27 \DeclareOption{para}{\ifFN@sidefn|\\
\verb|28     \PackageError{footmisc}{Option "\CurrentOption" incompatible with|
\verb|29        option "side"}|\\
\verb|30        {I shall ignore "\CurrentOption"}|\\
\verb|31  \else|\\
\verb|32    \FN@paratrue|\\
\verb|33  \fi|\\
\verb|34 }|
  
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{side}-Option}

Es ist einfach\marginpar{$\backslash$ifFN@sidefn}  das Verhalten zu wechseln von \verb|\@footnotetext|, 
es ist aber inkompatibel mit Paragraph-Fußnoten.

\verb|35 \newif\ifFN@sidefn \FN@sidefnfalse|\\
\verb|36 \DeclareOption{side}{\ifFN@para|\\
\verb|37     \PackageError{footmisc}{Option "\CurrentOption" incompatible with|\\
\verb|38       option "para"}|\\
\verb|39       {I shall ignore "\CurrentOption"}|\\
\verb|40  \else|\\
\verb|41     \FN@sidefntrue|\\
\verb|42  \fi|\\
\verb|43 }|
  
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{ragged}-Option}
Eine sehr einfach Option\marginpar{$\backslash$footnotelayout}, es wird gerade mal die Definition eines Makros 
geändert. (Bemerken Sie die Erkennung des \texttt{ragged2e}-Pakets.)

\verb|44 \let\footnotelayout\@empty|\\
\verb|45 \DeclareOption{ragged}{|\\
\verb|46  \@ifundefined{RaggedRight}|\\
\verb|47    {\renewcommand\footnotelayout{\linepenalty50 \raggedright}}|\\
\verb|48    {\renewcommand\footnotelayout{\linepenalty50 \RaggedRight}}|\\
\verb|49 }|
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{perpage}-Option}

Eine\marginpar{$\backslash$ifFN@perpage}
Änderung der Fußnoten-Nummerierung, ein neuer Algorithmus, der einen von Brian T. Schellenberger ersetzt, 
welcher sich als fehlerhaft herausgestellt hat. Wir setzten hier wieder einfach eine Markierung und definieren 
den Code später.

\verb|50 \newif\ifFN@perpage|\\
\verb|51 \FN@perpagefalse|\\
\verb|52 \DeclareOption{perpage}{|\\
\verb|53   \FN@perpagetrue|\\
\verb|54 }|
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{PPdebug}-Option}

Sie setzt\marginpar{$\backslash$ifFN@pp@debug}
"`Flaggen"', die Nachrichten sind und an vielen verschiedenen Plätzen generiert. Die Option ist nicht im 
ausgelieferten Zustand verfügbar. Modifizieren Sie die \texttt{.ins}-Datei, um eine Version des Pakets zu 
generieren, die die Option enthält, wenn Sie denken, dass Sie es
brauchen.

\verb|55 <*PPdebug>|\\
\verb|56 \newif\ifFN@pp@debug \FN@pp@debugfalse|\\
\verb|57 \DeclareOption{PPdebug}{\FN@pp@debugtrue}|\\
\verb|58 </PPdebug>|
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{bottom}-Option}

Alles\marginpar{$\backslash$ifFN@bottom}
was wir tun müssen, ist eine Flagge zu setzen, die sagt, dass es passieren
soll.

\verb|59 \newif\ifFN@bottom \FN@bottomfalse|\\
\verb|60 \DeclareOption{bottom}{|\\
\verb|61   \FN@bottomtrue|\\
\verb|  62 }|
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{marginal}-Option}

Auch hier ist die Umsetzung der Option ziemlich einfach:

\verb|63 \DeclareOption{marginal}{|\\
\verb|64   \footnotemargin-0.8em\relax|\\
\verb|65 }| 
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{flushmargin}-Option}

Auch hier ist die Umsetzung der Option ziemlich einfach:

\verb|66 \DeclareOption{flushmargin}{|\\
\verb|67   \footnotemargin0pt\relax|\\
\verb|68 }|
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{hang}-Option}

Wir\marginpar{$\backslash$ifFN@hangfoot}
brauchen diesen Schalter, weil \verb|\@makefntext| gepatcht werden muss:

\verb|69 \newif\ifFN@hangfoot \FN@hangfootfalse|\\
\verb|70 \DeclareOption{hang}{|\\
\verb|71   \FN@hangfoottrue|\\
\verb|72 }|
  
Layout-Parameter\marginpar{$\backslash$hangfootparskip}
\marginpar{$\backslash$hangfootparindent}
für hängende Fußnoten: \verb|\hangfootparskip| und
\verb|\hangfootparindent| sind Werte, die genutzt werden für \verb|\parskip| und \verb|\parindent| in 
hängenden Fußnoten.\\
\verb|73 \newcommand*\hangfootparskip{0.5\baselineskip}|\\
\verb|74 \newcommand*\hangfootparindent{0em}|
  
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{norule}-Option}

Auch hier ist die Umsetzung der Option ziemlich einfach:

\verb|75 \DeclareOption{norule}{|\\
\verb|76   \renewcommand\footnoterule{}|\\
\verb|77   \advance\skip\footins 4\p@\@plus2\p@\relax|\\
\verb|78 }|
  
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{splitrule} Option}

Diese\marginpar{$\backslash$split@prev}
stammt von einem Posting von Donald Arseneau vom 13.\,November 1996. Der
Code basiert auf dem Fakt, dass \LaTeX Fußnoten immer nur einfügt (also
immer, wenn ein Einfügen im Gange ist, wird sie gesplittet).

\verb|79 \DeclareOption{splitrule}{|\\
\verb|80   \gdef\split@prev{0}|
 
Definieren\marginpar{$\backslash$pagefootnoterule}
\marginpar{$\backslash$mpfootnoterule} \marginpar{$\backslash$splitfootnoterule}
von Standardwerten für drei Fußnoten-Regeln: Achtung, wir übernehmen die aktuellen Einstellungen von 
\verb|\footnoterule| für die beiden regulären Fußnoten-Standardwerte, und
wenn bei der Option \textbf{norule} beeinflusst werden, gehen die Werte
auf null \ldots

\verb|81 \let\pagefootnoterule\footnoterule|\\
\verb|82 \let\mpfootnoterule\footnoterule|\\
\verb|83 \def\splitfootnoterule{\kern-3\p@ \hrule \kern2.6\p@}|
 
Jetzt definieren wir \verb|\footnoterule|  für drei Situation neu:

\verb|84 \def\footnoterule{\relax|\\
\verb|85    \ifx \@listdepth\@mplistdepth|\\
\hspace*{3mm}   Auf einer Minipage\\
\verb|86      \mpfootnoterule|\\
\verb|87    \else|\\
\verb|88      \ifnum\split@prev=\z@|\\
\hspace*{3mm}     Normale Fußnoten auf regulären Seiten\\
\verb|89       \pagefootnoterule|\\
\verb|90    \else|\\
\hspace*{3mm}    Zweiter Teil einer gesplitteten Fußnote\\
\verb|91        \splitfootnoterule|\\
\verb|92     \fi|\\
\hspace*{3mm}    Ein Split für eine nächste Seite\\
\verb|93     \xdef\split@prev{\the\insertpenalties}|\\
\verb|94   \fi|\\
\verb|95  }|\\
\verb|96 }|
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{stable} Option}

Einfach\marginpar{$\backslash$ifFN@stablefootnote}
eine "`Flagge"' setzen, der Code wird erst am Ende des Pakets ausgeführt:

\verb|97 \newif\ifFN@stablefootnote \FN@stablefootnotefalse|\\
\verb|98 \DeclareOption{stable}{\FN@stablefootnotetrue}|
%------------------------------------------------------
\subsection{Die \texttt{multiple}-Option}

Hier\marginpar{$\backslash$ifFN@multiplefootnote}  wieder einfach eine "`Flagge"' setzen, auch hier 
wird der Code wieder am Ende des Pakets ausgeführt.

\verb|99 \newif\ifFN@multiplefootnote \FN@multiplefootnotefalse|\\
\verb|100 \DeclareOption{multiple}{\FN@multiplefootnotetrue}|
  
%------------------------------------------------------
\subsection{Der Start des Endspiels}

Übe die Optionen, die der Benutzer angefordert hat \ldots

\verb|101 \ProcessOptions|
  
%-------------------------------------------------------------------------------
\section{Die Kernel Hack Kommandos}

Einige Standardkommandos (einige davon interne) müssen gehackt werden, um
ihren Effekt zu erzielen und das machen wir jetzt, entsprechend den Flags, 
die wir im "`Option processing"' gesetzt haben. 

%------------------------------------------------------
\subsection{Die Ausgaberoutine}

Wenn entweder die \texttt{para}-Option oder die \texttt{bottom}-Option aufgerufen wurde, dann müssen wir uns 
mit der Ausgaberoutine beschäftigen.

\verb|102 \let \if@tempswa \ifFN@bottom|\\
\verb|103 \ifFN@para \@tempswatrue \fi|\\
\verb|104 \if@tempswa|

\ldots{} also müssen wir anpassen.\\
Als erstes versichern wir uns, dass das \verb|\@makecol| so ist, wie es
original geschrieben wurde. Da wir 
es ja anpassen wollen, gehen wir lieber auf sicher, damit wir auch das richtige verwenden. (Es gab eine 
winzige Änderung in der Definition von 1999, aber das macht keinen nennenswerten Unterschied in der Semantik 
der Definition, auf der wir unsere Änderung anwenden).

\verb|105 \@ifl@t@r\fmtversion{2005/12/01}{|\\
\verb|106    \CheckCommand*\@makecol{\ifvoid \footins|\\
\verb|107        \setbox\@outputbox \box\@cclv|\\
\verb|108     \else|\\
\verb|109       \setbox\@outputbox \vbox{|\\
\verb|110          \boxmaxdepth \@maxdepth|\\
\verb|111          \unvbox\@cclv|\\
\verb|112          \vskip \skip\footins|\\
\verb|113          \color@begingroup|\\
\verb|114             \normalcolor\footnoterule|\\
\verb|115             \unvbox\footins|\\
\verb|116          \color@endgroup|\\
\verb|117        }|\\
\verb|118       \fi|\\
\verb|119       \let \@elt \relax|\\
\verb|120       \xdef\@freelist{\@freelist\@midlist}|\\
\verb|121       \global\let\@midlist\@empty|\\
\verb|122       \@combinefloats|\\
\verb|123       \ifvbox\@kludgeins|\\
\verb|124          \@makespecialcolbox|\\
\verb|125       \else|\\
\verb|126         \setbox\@outputbox \vbox to\@colht{|\\
\verb|127           \@texttop \dimen@\dp\@outputbox|\\
\verb|128           \unvbox\@outputbox|\\
\verb|129           \vskip -\dimen@\@textbottom|\\
\verb|130         }|\\
\verb|131       \fi|\\
\verb|132       \global\maxdepth\@maxdepth|\\
\verb|133    }|\\
\verb|134 }{|\\
\verb|135 \@ifl@t@r\fmtversion{2003/12/01}{|\\
\verb|136   \CheckCommand*\@makecol{\ifvoid \footins|\\
\verb|137       \setbox\@outputbox \box\@cclv|\\
\verb|138     \else|\\
\verb|139       \setbox\@outputbox \vbox{|\\
\verb|140       \boxmaxdepth\@maxdepth|\\
\verb|141       \@tempdima\dp\@cclv|\\
\verb|142       \unvbox\@cclv|\\
\verb|143       \vskip \skip\footins|\\
\verb|144       \color@begingroup|\\
\verb|145       \normalcolor|\\
\verb|146       \footnoterule|\\
\verb|147       \unvbox\footins|\\
\verb|148     \color@endgroup|\\
\verb|149    }|\\
\verb|150   \fi|\\
\verb|151   \let \@elt \relax|\\
\verb|152   \xdef\@freelist{\@freelist\@midlist}|\\
\verb|153   \global\let\@midlist\@empty|\\
\verb|154   \@combinefloats|\\
\verb|155   \ifvbox\@kludgeins|\\
\verb|156     \@makespecialcolbox|\\
\verb|157   \else|\\
\verb|158    \setbox\@outputbox \vbox to\@colht{|\\
\verb|159     \@texttop|\\
\verb|160     \dimen@\dp\@outputbox|\\
\verb|161     \unvbox\@outputbox|\\
\verb|162     \vskip -\dimen@|\\
\verb|163     \@textbottom|\\
\verb|164    }|\\
\verb|165   \fi|\\
\verb|166   \global\maxdepth\@maxdepth|\\
\verb|167  }|\\
\verb|168 }{|\\
\verb|169  \@ifl@t@r\fmtversion{1999/12/01}{|\\
\verb|170   \CheckCommand*\@makecol{\ifvoid \footins|\\
\verb|171       \setbox\@outputbox \box\@cclv|\\
\verb|172    \else|\\
\verb|173     \setbox\@outputbox \vbox{|\\
\verb|174      \boxmaxdepth\@maxdepth|\\
\verb|175      \@tempdima\dp\@cclv|\\
\verb|176      \unvbox\@cclv|\\
\verb|177      \vskip \skip\footins|\\
\verb|178      \color@begingroup|\\
\verb|179        \normalcolor\footnoterule|\\
\verb|180        \unvbox\footins|\\
\verb|181      \color@endgroup|\\
\verb|182    }|\\
\verb|183  \fi|\\
\verb|184  \xdef\@freelist{\@freelist\@midlist}|\\
\verb|185  \global\let\@midlist\@empty|\\
\verb|186  \@combinefloats|\\
\verb|187  \ifvbox\@kludgeins|\\
\verb|188    \@makespecialcolbox|\\
\verb|189  \else|\\
\verb|190    \setbox\@outputbox \vbox to\@colht{|\\
\verb|191     \@texttop \dimen@\dp\@outputbox|\\
\verb|192     \unvbox\@outputbox|\\
\verb|193     \vskip -\dimen@\@textbottom|\\
\verb|194    }|\\
\verb|195   \fi|\\
\verb|196   \global\maxdepth\@maxdepth|\\
\verb|197   }|\\
\verb|198  }|\\
\verb|199 }{|\\
\verb|200      \CheckCommand*\@makecol{\ifvoid \footins|\\
\verb|201        \setbox\@outputbox \box\@cclv|\\
\verb|202      \else|\\
\verb|203        \setbox\@outputbox \vbox{|\\
\verb|204          \boxmaxdepth\@maxdepth|\\
\verb|205          \unvbox\@cclv|\\
\verb|206          \vskip \skip\footins|\\
\verb|207          \color@begingroup|\\
\verb|208            \normalcolor\footnoterule|\\
\verb|209            \unvbox\footins|\\
\verb|210          \color@endgroup|\\
\verb|211        }|\\
\verb|212      \fi|\\
\verb|213      \xdef\@freelist{\@freelist\@midlist}|\\
\verb|214      \global\let\@midlist\@empty|\\
\verb|215      \@combinefloats|\\
\verb|216      \ifvbox\@kludgeins|\\
\verb|217        \@makespecialcolbox|\\
\verb|218      \else|\\
\verb|219       \setbox\@outputbox \vbox to\@colht{|\\
\verb|220         \@texttop \dimen@\dp\@outputbox|\\
\verb|221         \unvbox\@outputbox|\\
\verb|222         \vskip -\dimen@\@textbottom|\\
\verb|223       }|\\
\verb|224     \fi|\\
\verb|225     \global\maxdepth\@maxdepth|\\
\verb|226    }|\\
\verb|227  }|\\
\verb|228 }|
  
Wenn wir Paragraph-Fußnoten verwenden, dann braucht die Output-Routine
einen anderen Code, um den Text zu platzieren. Wir bereiten den Code hier vor, da er an zwei unterschiedlichen 
Orten genutzt wird.\\
Wir erstellen den Code in einem Token-Register, um es an dem passenden Platz (unserer \verb|\@makecol| Änderung) 
zu verwenden. Also entsteht ein Token-Register, das den Code beinhaltet, wie man Dinge in einem Token-Register 
speichert.\\
\verb|229     ifFN@para|\\
Wir machen aus den Paragraph-Fußnoten eine Box, dann "`stopfen"' wir den
Inhalt der Box in das, was das \verb|\shipped out| sein wird.\\
\verb|230 \FN@temptoken{|\\
\verb|231   \toks@\expandafter{\the\toks@|\\
\verb|232     \vskip\skip\footins|\\
\verb|233     \color@begingroup|\\
\verb|234       \normalcolor\footnoterule|\\
\verb|235       \global\setbox\FN@tempboxc\vbox{\makefootnoteparagraph}|\\
\verb|236       \unvbox\FN@tempboxc|\\
\verb|237     \color@endgroup|\\
\verb|238   }|\\
\verb|239 }|
  
Wenn wir keine Paragraph-Fußnoten verwenden, dann fügen wir den kleinen
Code ein, der durch den obigen ersetzt worden wäre.\\
\verb|240 \else|\\
\verb|241   \FN@temptoken{|\\
\verb|242     \toks@\expandafter{\the\toks@|\\
\verb|243       \vskip\skip\footins|\\
\verb|244       \color@begingroup|\\
\verb|245         \normalcolor\footnoterule|\\
\verb|246         \unvbox\footins|\\
\verb|247       \color@endgroup|\\
\verb|248     }|\\
\verb|249   }|\\
\enlargethispage{4mm}\verb|250 \fi|
  
Jetzt fangen wir an die revidierte Version von \verb|\@makecol| zu bauen. Die Definition startet mit 
der \verb|\toks@|, zuerst die "`bottom"' Version: \\
\verb|251 \ifFN@bottom|\\
\verb|252   \toks@{\setbox\@outputbox \box\@cclv|\\
\verb|253     \xdef\@freelist{\@freelist\@midlist}|\\
\verb|254     \global\let\@midlist\@empty|\\
\verb|255     \@combinefloats|\\
\verb|256     \ifvoid\footins|\\
\verb|257     \else|\\
\verb|258       \setbox\@outputbox \vbox\bgroup|\\
\verb|259       \boxmaxdepth\@maxdepth|\\
\verb|260       \unvbox\@outputbox|\\
\verb|261       \vfill\relax|\\
\verb|262 }|\\
\verb|263 \the\FN@temptoken|\\
\verb|264 \toks@\expandafter{\the\toks@\egroup\fi}|
 
Kein "`Zeug"' ans Ende packen, Fußnoten werden durch den Kernel-Algorithmus platziert: \\
\verb|265 \else|\\
\verb|266   \toks@{\ifvoid\footins|\\
\verb|267     \setbox\@outputbox\box\@cclv|\\
\verb|268    \else|\\
\verb|269     \setbox\@outputbox \vbox\bgroup|\\
\verb|270     \boxmaxdepth\@maxdepth|\\
\verb|271     \unvbox\@cclv|\\
\verb|272 }|\\
\verb|273 \the\FN@temptoken|
  
Abschließend schließen Sie \verb|\setbox| und \verb|\ifvoid| und "`taggen"'
Sie die Stellen der \verb|\@makecol|-Definition zum Ende der unteren Version auf \verb|\toks@|. \\
\verb|274 \toks@\expandafter{\the\toks@|\\
\verb|275   \egroup|\\
\verb|276   \fi|\\
\verb|277   \xdef\@freelist{\@freelist\@midlist}|\\
\verb|278   \global\let\@midlist\@empty|\\
\verb|279   \@combinefloats|\\
\verb|280  }|\\
\verb|281 \fi|
  
Jetzt erstellen wir die Definition vom resultierenden Objekt mit dem Verweis auf die original \verb|\@makecol|, 
getaggt am Ende.\\
\verb|282 \toks@\expandafter{\the\toks@|\\
\verb|283   \ifvbox\@kludgeins|\\
\verb|284     \@makespecialcolbox|\\
\verb|285   \else|\\
\verb|286     \setbox\@outputbox \vbox to\@colht{|\\
\verb|287       \@texttop \dimen@\dp\@outputbox|\\
\verb|288       \unvbox\@outputbox|\\
\verb|289       \vskip -\dimen@\@textbottom|\\
\verb|290     }|\\
\verb|291   \fi|\\
\verb|292   \global\maxdepth\@maxdepth|\\
\verb|293 }|\\
\verb|294 \edef\@makecol{\the\toks@}|
 
All das Obige tritt bedingt beim 'or' von \verb|\ifFN@para| und \verb|\ifFN@bottom| auf, damit schließen wir
nun die Bedingung.\\
\verb|295 \fi|

%------------------------------------------------------
\subsection{Die Vorraussetzungen für $\backslash$@footnotetext}

Was\marginpar{$\backslash$ifFN@baselinestretch}
\marginpar{$\backslash$FN@singlespace}
auch immer wir tun, wir ändern den \verb|\@footnotetext|, deshalb
überprüfen wir als erstes, ob  
bei nichts anderem gehackt wurde als setspace.sty (wo wir schon mal dabei
sind, überprüfen wir gleich 
noch, ob \texttt{setspace} geladen wurde). Also machen wir das:\\
\verb|296 \newif\ifFN@setspace|\\
\verb|297 \@ifpackageloaded{setspace}{|\\
\verb|298   \FN@setspacetrue|\\
\verb|299   \@ifclassloaded{memoir}{|
      Wir sehen \texttt{memoirs} Emulation des \texttt{setspace}.
\verb|300   \let\FN@baselinestretch\m@m@singlespace|\\
\verb|301  }{|\\
\verb|302   \let\FN@baselinestretch\setspace@singlespace|\\
\verb|303  }|\\
\verb|304 }{|\\
\verb|305   \FN@setspacefalse|\\
\verb|306 }|
 
Es müssen wesentliche Änderungen vorgenommen werden, wenn wir
Paragraph-Fußnoten verwenden:\\
\verb|307 \ifFN@para|\\
\verb|308   \renewcommand\@footnotetext[1]{|\\
\verb|309     \insert\footins{|\\
Einfügen von kompatiblen Code mit dem \texttt{setspace.sty} falls nötig\\
\verb|310       \ifFN@setspace|\\
\verb|311         \let\baselinestretch\FN@baselinestretch|\\
\verb|312       \fi|\\
\verb|313       \reset@font\footnotesize|\\
\verb|314       \interlinepenalty\interfootnotelinepenalty|\\
\verb|315       \splittopskip\footnotesep|\\
\verb|316       \splitmaxdepth \dp\strutbox|\\
\verb|317       \floatingpenalty\@MM|\\
\verb|318       \hsize\columnwidth|\\
\verb|319       \@parboxrestore|\\
\verb|320       \protected@edef\@currentlabel{\csname|\\
\verb|p@footnote\endcsname\@thefnmark}|\\
\verb|321       \color@begingroup|
  
Wir setzten den Paragraph in eine \verb|\hbox| und akzeptieren die
geänderten Faktoren hiermit:\\
\verb|322       \setbox\FN@tempboxa=\hbox{|\\
Das braucht einen Parameter, dabei sollte die Regel an den Anfang des
Fußnote-Paragraphen geschoben werden, jedoch \verb|\ignorespace| sollte
hier gelassen werden.\\
\verb|323 \@makefntext{\ignorespaces#1\strut|\\
Wir fügen hier eine Strafe ein, um den Zeilenumbruch in den Fußnoten-Paragraphen zu unterstützen, der Wert 
kommt vom \TeX book.\\
\verb|324         \penalty-10\relax|\\
\verb|325         \hskip\footglue|\\
\verb|326       } end of \@makefntext parameter|\\
\verb|327      } end of \hbox|\\
\verb|328      \dp\FN@tempboxa=0pt|\\
\verb|329      \ifFN@etex|\\
\verb|330       \ht\FN@tempboxa=\dimexpr\wd\FN@tempboxa *|\\
\verb|331                       \footnotebaselineskip / \columnwidth\relax|\\ 
\verb|332      \else|\\
\verb|333       \ht\FN@tempboxa=\fudgefactor\wd\FN@tempboxa|\\
\verb|334      \fi|\\
\verb|335      \box\FN@tempboxa|\\
\verb|336    \color@endgroup|\\
\verb|337   }|\\
\verb|338   \FN@mf@prepare|\\
\verb|339 }|\\
Wenn wir keine Paragraph-Fußnoten verwenden, taggen wir einfach ein \verb|\FN@mf@prepare| Kommando ans Ende 
der Definition. Natürlich gibt es verschiedene Definitionen, abhängig davon
ob wir \texttt{side}-Fußnoten verwenden \ldots\\
\verb|340 \else|\\
\verb|341   \ifFN@sidefn|\\
\verb|342     \renewcommand\@footnotetext[1]{|\\
\verb|343       \marginpar{|\\
   Einfügen von kompatiblen Code mit \texttt{setspace.sty} falls nötig\\
\verb|344        \ifFN@setspace|\\
\verb|345          \let\baselinestretch\FN@baselinestretch|\\
\verb|346        \fi|\\
\verb|347        \reset@font\footnotesize|\\
\verb|348        \protected@edef\@currentlabel{|\\
\verb|349         \csname p@footnote\endcsname\@thefnmark|\\
\verb|350        }|\\
\verb|351        \color@begingroup|\\
\verb|352          \@makefntext{|\\
\verb|353            \ignorespaces#1|\\
\verb|354          }|\\
\verb|355        \color@endgroup|\\
\verb|356      }|\\
\verb|357      \FN@mf@prepare|\\
\verb|358    }|\\
\verb|359   \else|\\
\verb|360    \renewcommand\@footnotetext[1]{|\\
\verb|361      \insert\footins{|

   Einfügen von kompatiblen Code mit \texttt{setspace} falls nötig\\
\verb|362      \ifFN@setspace|\\
\verb|363        \let\baselinestretch\FN@baselinestretch|\\
\verb|364      \fi|\\
\verb|365      \reset@font\footnotesize|\\
\verb|366      \interlinepenalty\interfootnotelinepenalty|\\
\verb|367      \splittopskip\footnotesep|\\
\verb|368      \splitmaxdepth \dp\strutbox|\\
\verb|369      \floatingpenalty\@MM|\\
\verb|370      \hsize\columnwidth|\\
\verb|371      \@parboxrestore|\\
\verb|372      \protected@edef\@currentlabel{|\\
\verb|373        \csname p@footnote\endcsname\@thefnmark|\\
\verb|374      }|\\
\verb|375      \color@begingroup|\\
\verb|376        \@makefntext{|\\
\verb|377          \rule\z@\footnotesep|\\
\verb|378          \ignorespaces#1\@finalstrut\strutbox|\\
\verb|379        }|\\
\verb|380      \color@endgroup|\\
\verb|381     }|\\
\verb|382     \FN@mf@prepare|\\
\verb|383    }|\\
\verb|384  \fi|\\
\verb|385 \fi|
 
%------------------------------------------------------
\subsection{Unterstützender Code für Fußnoten in Paragraphen}

Dieser Code (der meistens nicht effektiv verwendet wird) wird im Argument von \verb|\DeclareOption| verwendet, 
das kommt ohne Zweifel von dem Code, der über Weihnachten 1993 geschrieben
wurde \ldots\\
Alles was jetzt unter den \texttt{para}-Konditionen ausgeführt wird, ist in
der Option-Deklaration definiert.\\
\verb|386 \ifFN@para|
  
Wir\marginpar{$\backslash$FN@tempboxa}
\marginpar{$\backslash$FN@tempboxb}
\marginpar{$\backslash$FN@tempboxb}
brauchen einige temporäre Boxen und \LaTeX{} definiert nur eine\\
\verb|387 \let\FN@tempboxa\@tempboxa|\\
\verb|388 \newbox\FN@tempboxb|\\
\verb|389 \newbox\FN@tempboxc|
  
Direkt\marginpar{$\backslash$footglue}
aus dem \LaTeX -Buch genommen:\\
\verb|390 \newskip\footglue \footglue=1em plus.3em minus.3em|
  
Die\marginpar{$\backslash$@makefntext}
Standardklasse setzt die Fußnoten fließend mit dem Text, aber das ist
nicht angemessen bei Paragraph-Fußnoten.\\
Es ist nicht sehr sinnvoll den Code vom Original zu ändern, vor allem weil
das einzige, was er mit dem Original gemeinsam hat, die
Fußnotenmarkierungen und der Fußnotentext sind. Denken sie dran, dass
\verb|\leavevmode| nur nötig ist, wenn Fußnoten auf Minipages verwendet werden, welche andererseit mit 
dem \verb|@makefnmark| im eingeschränkten vertikalen Modus ausgeführt
werden, was in seiner \verb|\hbox| in einer eigenen Zeile auftaucht.\\
\verb|391 \long\def\@makefntext#1{\leavevmode|\\
\verb|392 \@makefnmark\nobreak|\\
\verb|393 \hskip.5em\relax#1|\\
\verb|394 }|\\
Wir\marginpar{$\backslash$footnotebaselineskip}
müssen einen Wert für den Zeilenabstand innerhalb eines Absatzes von Fußnoten aufnehmen:\\
\verb|395 \newdimen\footnotebaselineskip|\\
\verb|396 {|\\
\verb|397   \footnotesize|\\
\verb|398   \global|\\
\verb|399     \footnotebaselineskip=\normalbaselineskip|\\
\verb|400 }|\\
Jetzt\marginpar{$\backslash$fudgefactor}
erstellen wir eine Variable, abgeleitet vom Zeilenabstand innerhalb des Absatzes, welchen wir eben definiert 
haben (wir nutzen \verb|\dimexpr|, wenn wir in \texttt{etex} sind, also wäre in diesem Fall eine solche Variable 
nicht von Nöten).\\
\verb|401 \ifFN@etex|\\
\verb|402 \else|\\
\verb|403   \@tempdima=\footnotebaselineskip \multiply\@tempdima by 1024|\\
\verb|404   \divide \@tempdima by \columnwidth \multiply\@tempdima by 64|\\
\verb|405   \xdef\fudgefactor{\strip@pt\@tempdima }|\\
\verb|406 \fi|\\
\ Für\marginpar{$\backslash$makefootnoteparagraph}
das Verwenden in der Output-Routine:\\
\verb|407 \long\def\makefootnoteparagraph{\unvbox\footins \makehboxofhboxes|\\
\verb|408   \setbox\FN@tempboxa=\hbox{\unhbox\FN@tempboxa \removehboxes}|\\
     Jetzt sind wir bereit, den Absatz zu setzen:\\
\verb|409   \hsize\columnwidth|\\
\verb|410   \@parboxrestore|\\
\verb|411   \baselineskip=\footnotebaselineskip|\\
\verb|412   \noindent|\\
\verb|413   \rule{\z@}{\footnotesep}|\\
\verb|414   \unhbox\FN@tempboxa\par|\\
\verb|415 }|\\
Unterstützender\marginpar{$\backslash$makehboxofhboxes}
\marginpar{$\backslash$removehboxes}
Code für \verb|\makefootnoteparagraph| \\
\verb|416 \def\makehboxofhboxes{\setbox\FN@tempboxa=\hbox{}|\\
\verb|417   \loop|\\
\verb|418     \setbox\FN@tempboxb=\lastbox|\\
\verb|419     \ifhbox\FN@tempboxb|\\
\verb|420     \setbox\FN@tempboxa=\hbox{\box\FN@tempboxb\unhbox\FN@tempboxa}|\\
\verb|421   \repeat|\\
\verb|422 }|\\
\verb|423 \def\removehboxes{\setbox\FN@tempboxa=\lastbox|\\
\verb|424   \ifhbox|\\
\verb|425     \FN@tempboxa{\removehboxes}|\\
\verb|426     \unhbox\FN@tempboxa|\\
\verb|427   \fi|\\
\verb|428  }|\\
\verb|429 \fi|
  
%------------------------------------------------------
\subsection{Die anderen Fußnotenkommandos}\label{sec:perpage-code}

Eine\marginpar{$\backslash$ifFN@pp@footnotehint}
Bedingung wird von dem \texttt{perpage}-Code benötigt: Es muss außerhalb
der \texttt{perpage}-Bedingung definiert werden.\\
\verb|430 \newif\ifFN@pp@footnotehint|
 
Im\marginpar{$\backslash$c@pp@next@reset} \texttt{perpage}-Modus wird ein
Counter verwendet, der Informationen  über den nächsten Reset der 
Fußnoten-Nummern sammelt.\\
\verb|431 \newcounter{pp@next@reset}|
  
Eine\marginpar{$\backslash$ifFN@pp@towrite}
Bedingung, die die Interaktion zwischen der \texttt{perpage}-Option und der
\texttt{multiple}-Option vermittelt.\\
\verb|432 \newif\ifFN@pp@towrite|\\
\verb|433 \FN@pp@towritefalse|
 
Wir\marginpar{$\backslash$ifFN@pp@lastseq}
verhindern endlose Prozeduren an Diagnosen von "`footnote sequence lost"', indem wir diese Kondition verwenden 
(dies muss außerhalb von \texttt{perpage} definiert werden):\\
\verb|434 <*PPdebug>|\\
\verb|435 \newif\ifFN@pp@lastseq|\\
\verb|436 \global\FN@pp@lastseqfalse|\\
\verb|437 </PPdebug>|\\
Nun, wie können  wir $\backslash$\{\texttt{footnote\}}  für die
\texttt{per}/(pro)-Seite-Fußnoten flicken? \\  
\verb|438 \ifFN@perpage|\\
\verb|439   \CheckCommand*\footnote{\@ifnextchar []|\\
\verb|440     \@xfootnote|\\
\verb|441     {|\\
\verb|442        \stepcounter\@mpfn \protected@xdef\@thefnmark{\thempfn}|\\
\verb|443        \@footnotemark \@footnotetext|\\
\verb|444     }|\\
\verb|445   }|\\
\verb|446   \renewcommand*\footnote{\@ifnextchar []|\\
\verb|447     \@xfootnote|\\
\verb|448     {|\\
\verb|449       \stepcounter\@mpfn \protected@xdef\@thefnmark{\thempfn}|\\
\verb|450       \FN@pp@footnote\@footnotemark|\\
      Im Fall, dass wir keine multiple Option nutzen, \verb|\@footnotemark| wird 
      keine Details in die \texttt{.aux}-Datei schreiben, also tun wir es
      jetzt: \\          
\verb|451       \ifFN@pp@towrite|\\
\verb|452         \FN@pp@writetemp|\\
\verb|453         \FN@pp@towritefalse|\\
\verb|454       \fi|\\
\verb|455       \@footnotetext|\\
\verb|456     }|\\
\verb|457 }|\\
      Und die analoge Änderung für \textbackslash\{\texttt{footnotemark\}}\\
\verb|458 \CheckCommand*\footnotemark{|\\
\verb|459   \@ifnextchar []|\\
\verb|460   \@xfootnotemark|\\
\verb|461   {|\\
\verb|462     \stepcounter{footnote}|\\
\verb|463     \protected@xdef\@thefnmark{\thefootnote}|\\
\verb|464     \@footnotemark |\\
\verb|465   }|\\
\verb|466 }|\\
\verb|467 \renewcommand*\footnotemark{|\\
\verb|468   \@ifnextchar []|\\
\verb|469   \@xfootnotemark|\\
\verb|470   {|\\
\verb|471     \stepcounter{footnote}|\\
\verb|472     \protected@xdef\@thefnmark{\thefootnote}|\\
\verb|473     \FN@pp@footnote\@footnotemark|\\
   Nun  wieder aufräumen, wenn wir die multiple Option nicht nutzen\\
\verb|474     \ifFN@pp@towrite|\\
\verb|475       \FN@pp@writetemp|\\
\verb|476       \FN@pp@towritefalse|\\
\verb|477     \fi|\\
\verb|478   }|\\
\verb|479 }|
  
Jetzt\marginpar{$\backslash$FN@pp@initialstab}
die unterstützenden Kommandos \ldots\\
Wenn uns keine Informationen in der \texttt{.aux}-Datei  begegnen , machen
wir einen ersten Stich, zurückzusetzen die Fußnoten auf den
Seitenzahl-Zähler.\\
\verb|480 \gdef\FN@pp@initial@stab{\@addtoreset{footnote}{page}}|\\
\verb|481 \AtBeginDocument{\FN@pp@initial@stab}|
  
Wir verwenden einen Counter, um mit den Fußnoten Schritt zu halten. Dieser
Counter wird benutzt in den Daten, die in die \texttt{.aux}-Datei
geschrieben werden und  die richtige Fußnoten-Nummern beim zweiten
Durchlauf passend zu kreieren.\\
\verb|482   \newcounter{@fnserial}|\\
Das\marginpar{$\backslash$FN@pp@cpage}
Paket muss wissen, wie viele Seiten das Dokument aktuell hat. Dies findet man 
in \verb|\FN@pp@cpage{0}|\\
\verb|483   \def\FN@pp@cpage{0}|\\
Wie\marginpar{$\backslash$footnotehint}
auch immer, der Verlauf der Seitennummerierung ist nicht vorhersehbar, also
haben wir eine "`flag"', die 
"`reset footnote number"' sagt. Die "`flag"' ist indirekt für Leute, die mit den Seitenzahlen rumspielen, mit 
dem \verb|\footnotehint| Kommando und für Plätze, wo wir wissen, dass Unregelmäßigkeiten auftreten können.\\
\verb|484 \FN@pp@footnotehinttrue|\\
\verb|485 \newcommand{\footnotehint}{|\\
\verb|486   \setcounter{footnote}{0}|\\
\verb|487   \protected@writeaux\relax{\protect\FN@pp@footnotehinttrue}|\\
\verb|488   \@tempcnta\c@@fnserial|\\
\verb|489   \advance\@tempcnta\@ne|\\
\verb|490   \global\c@pp@next@reset\@tempcnta|\\
\verb|491 }|\\
\verb|492 \AtBeginDocument{\protected@writeaux\relax{|\\
\verb|493     \protect\providecommand{\protect\FN@pp@footnotehinttrue}{}|\\
\verb|494   }|\\
\verb|495 }|
  
Wir\marginpar{$\backslash$FN@pp@lastfoot}
erhalten "`dummy"' Werte für die Nummern der letzten Fußnote.\\
\verb|496 \def\FN@pp@lastfoot{-1}|
  
Das\marginpar{$\backslash$FN@pp@footnote@aux} Kommando
\verb|\FN@pp@footnote@aux| wird in die \texttt{.aux}-Datei  für alle
zugeteilten Fußnoten-Counter geschrieben (anders als auf Minipages):\\
	\#1 ist die Fußnoten Serial-Nummer,\\
	\#2 ist die Seite, auf der die Fußnote eigentlich geschrieben
	wurde.


\verb|497 \newcommand{\FN@pp@footnote@aux}[2]{|\\
\verb|498 \ifnum\FN@pp@lastfoot<#1|\\
\verb|499   \ifFN@pp@footnotehint|\\
\verb|500     \FN@pp@resetfn{#1}{#2}|\\
\verb|501     \FN@pp@footnotehintfalse|\\
\verb|502   \else|\\
\verb|503     \gdef\@tempa{#2}|\\
\verb|504     \ifx\@tempa\FN@pp@cpage|\\
\verb|505     \else|\\
\verb|506       \FN@pp@resetfn{#1}{#2}|\\
\verb|507     \fi|\\
\verb|508   \fi|\\
\verb|509   \def\FN@pp@lastfoot{#1}|\\
\verb|510 <*PPdebug>|\\
\verb|511    \else|\\
\verb|512      \ifFN@pp@debug|\\
\verb|513        \typeout{not considering footnote serial number #1|\\
\verb|514         (last valid was \FN@pp@lastfoot)}|\\
\verb|515    \fi|\\
\verb|516 </PPdebug>|\\
\verb|517   \fi|\\
      Weil wir jetzt mindestens ein Item der Fußnoten-Information
      aus einer \texttt{.aux}-Datei haben, können wir es nicht erlauben, 
      dass Fußnoten auf jeder Seite "`resetten"'.\\      
\verb|518   \global\let\FN@pp@initial@stab\relax|\\
\verb|519 }|
  
Setzen\marginpar{$\backslash$FN@pp@resetfn}
Sie die Flagge so, dass sie die Fußnotennummern resettet. Das erzeugt eine
Kette durch die Fußnoten-Seriennummern am Anfang jeder Seite.\\
\verb|520 \newcommand{\FN@pp@resetfn}[2]{|\\
\verb|521   \gdef\FN@pp@cpage{#2}|\\
\verb|522   \expandafter\gdef|\\
\verb|523     \csname FN@pp@next-\FN@pp@prev@foot\endcsname{#1}|\\
\verb|524   \def\FN@pp@prev@foot{#1}|\\
\verb|525   \expandafter\xdef|\\
\verb|526     \csname FN@pp@next-\FN@pp@prev@foot\endcsname{\the\@MM}|\\
\verb|527 }|
  
Die\marginpar{$\backslash$FN@pp@prev@foot}
Basis der Fußnoten-Seriennummer-Kette (Fußnoteserie 1 muss immer die 1 haben):\\
\verb|528 \newcommand{\FN@pp@prev@foot}{root}|\\
      Wieder um Verwirrung zu vermeiden, erstellen einer
      \verb|\FN@pp@footnote@aux| in der \texttt{.aux}-Datei\\
\verb|529 \AtBeginDocument{\protected@writeaux\relax{|\\
\verb|530 \protect\providecommand{\protect\FN@pp@footnote@aux}[2]{}}|\\
\verb|531   \c@pp@next@reset\@ne|\\
\verb|532 }|\\
Am Ende des Dokuments erstelle ein neues \verb|\FN@pp@footnote@aux|,
welches überprüft,
ob sich Nummern geändert haben, während dem Scan der \texttt{.aux}-Dateien
nach geänderten Labels und Ähnlichem.\\
\verb|533 \AtEndDocument{\let\FN@pp@footnote@aux\FN@pp@footnote@endaux|\\
\verb|534   \def\FN@pp@lastfoot{-1}|\\
\verb|535   \FN@pp@footnotehintfalse|\\
\verb|536   \renewcommand{\FN@pp@prev@foot}{root}|\\
\verb|537 }|
  
\ \marginpar{$\backslash$FN@pp@footnote@endaux}

Das Fußnoten-Analyse-Kommando für "`end document"'\\
\verb|538 \newcommand{\FN@pp@footnote@endaux}[2]{|\\
\verb|539   \ifnum\FN@pp@lastfoot<#1|\\
\verb|540     \ifFN@pp@footnotehint|\\
\verb|541       \FN@pp@resetfn@end{#1}{#2}|\\
\verb|542       \FN@pp@footnotehintfalse|\\
\verb|543     \else|\\
\verb|544       \gdef\@tempa{#2}|\\
\verb|545       \ifx\@tempa\FN@pp@cpage|\\
\verb|546       \else|\\
\verb|547         \FN@pp@resetfn@end{#1}{#2}|\\
\verb|548       \fi|\\
\verb|549     \fi|\\
\verb|550     \def\FN@pp@lastfoot{#1}|\\
\verb|551 <*PPdebug>|\\
\verb|552   \else|\\
\verb|553     \ifFN@pp@debug|\\
\verb|554       \typeout{not considering footnote serial number #1|\\
\verb|555         (last valid was \FN@pp@lastfoot)}|\\
\verb|556     \fi|\\
\verb|557 </PPdebug>|\\
\verb|558   \fi|\\
\verb|559 }|
 
Bei\marginpar{$\backslash$FN@pp@resetfn@end}
"`end document"' bearbeitet man die Fußnotendetails der \texttt{.aux}-Datei \\
\verb|560 \newcommand{\FN@pp@resetfn@end}[2]{|\\
\verb|561   \def\@tempa{#1}|\\
\verb|562   \expandafter\ifx\csname FN@pp@next-\FN@pp@prev@foot\endcsname\@tempa|\\
\verb|563   \else|\\
\verb|564     \@tempswatrue|\\
\verb|565 <*PPdebug>|\\
\verb|566     \ifFN@pp@debug|\\
\verb|567       \expandafter\ifx\csname FN@pp@next-\FN@pp@prev@foot\endcsname\relax|\\
\verb|568         \ifFN@pp@lastseq\else|\\
\verb|569           \typeout{footnote sequence lost between pages|\\
\verb|570             \FN@pp@cpage\space and #2}|\\
\verb|571           \global\FN@pp@lastseqtrue|\\
\verb|572         \fi|\\
\verb|573       \else|\\
\verb|574         \typeout{footnotes changed between pages \FN@pp@cpage\space and #2:|\\
\verb|575           next was \csname FN@pp@next-\FN@pp@prev@foot\endcsname, now #1}|\\
\verb|576         \global\FN@pp@lastseqfalse|\\
\verb|577       \fi|\\
\verb|578     \fi|\\
\verb|579 </PPdebug>|\\
\verb|580   \fi|\\
\verb|581   \gdef\FN@pp@prev@foot{#1}|\\
\verb|582   \gdef\FN@pp@cpage{#2}|\\
\verb|583 }|
  
Wie\marginpar{$\backslash$clearpage}
\marginpar{$\backslash$FN@pp@@clearpage}
nutzen wir jetzt \verb|\included| in Dokumenten? Wir können nichts
einfügen (das \texttt{includex}-Paket 
bietet \verb|\AtBeginIncludeDocument|), aber es gibt kein entsprechendes
Kommando zum Einfügen von Dateien durch den Kernel \verb|\include|. Also fügen wir ein Fußnoten-Hinweis an 
jedem \verb|\clearpage| ein.\\
\verb|584 \let\FN@pp@@clearpage\clearpage|\\
\verb|585 \renewcommand{\clearpage}{\footnotehint\FN@pp@@clearpage}|
 
Das\marginpar{$\backslash$FN@pp@footnote}
Ende der Angelegenheit mit einer Option: Ein Makro, um sich für
Fußnotennummern zu entscheiden, gerufen von \verb|\footnote| und \verb|\footnotemark|(siehe oben).
\verb|586 \def\FN@pp@footnote{|\\
\verb|587   \if@minipage\else|\\
\verb|588     \global\advance\c@@fnserial\@ne|\\
\verb|589     \if@filesw|\\
      Im Fall, dass wir auch die multiple Option verwenden, sichern wir
      jetzt das Kommando, um in die \texttt{.aux Datei} zu schrieben, und merken
      uns, dass wir es getan haben.\\
\verb|590       \xdef\FN@pp@writetemp{|\\
\verb|591         \noexpand\protected@writeaux\relax{|\\
\verb|592           \string\FN@pp@footnote@aux|\\
\verb|593             {\the\c@@fnserial}{\noexpand\thepage}|\\
\verb|594         }|\\
\verb|595       }|\\
\verb|596       \FN@pp@towritetrue|\\
\verb|597     \fi|\\
\verb|598     \ifnum\c@pp@next@reset>\c@@fnserial|\\
\verb|599     \else|\\
\verb|600       \global\expandafter\csname c@\@mpfn\endcsname\@ne|\\
\verb|601       \protected@xdef\@thefnmark{\thempfn}|\\
      Jetzt auf das nächste Element in der Kette schaun:\\
\verb|602       \expandafter\let\expandafter\@tempa|\\
\verb|603         \csname FN@pp@next-\number\c@pp@next@reset\endcsname|\\
      Wenn die Kette hier unterbrochen ist, setzt den nächsten
      Reset-Punkt zu etwas (man hofft) Großem. \ldots{} ein schwacher
      Punkt?\\
\verb|604       \ifx\@tempa\relax|\\
\verb|605         \global\c@pp@next@reset\@MM|\\
\verb|606       \else|\\
\verb|607         \global\c@pp@next@reset\@tempa|\\
\verb|608       \fi|\\
\verb|609     \fi|\\
\verb|610   \fi|\\
\verb|611 }|

Der Rest des Codes wird mit der \texttt{perpage}-Option geladen.\\
\verb|612 \fi|
 
Letztendlich, wenn wir keine Paragraphen-Fußnoten haben, definieren wir
\verb|\@makefntext| neu, um den Wert von \verb|\footnotemargin| zu übernehmen und an \verb|\footnotelayout| 
weiterzugeben und die Fußnote mit an den Text zu hängen.\\
\verb|613 \ifFN@para|\\
\verb|614 \else|\\
    Die  "hanging footnote"-Version:\\
\verb|615   \long\def\@makefntext#1{|\\
\verb|616     \ifFN@hangfoot|\\
\verb|617       \bgroup|\\
      Erhalten der Makierung, damit wir sie messen können:\\
\verb|618     \setbox\@tempboxa\hbox{|\\
\verb|619       \ifdim\footnotemargin>0pt|\\
\verb|620         \hb@xt@\footnotemargin{\@makefnmark\hss}|\\
\verb|621       \else|\\
\verb|622         \@makefnmark|\\
\verb|623       \fi|\\
\verb|624     }|\\
  
Benutze die Breite der Box, um den Einschub nach Absätzen zu definieren
(für mehr als einen Paragraphen). Bemerke, dass der Einschub \verb|\parskip| und "\verb|\parindent| gesetzt werden, 
nachdem wir \verb|\leavevmode(!)| ausgeführt haben.\\
\verb|625     \leftmargin\wd\@tempboxa|\\
\verb|626     \rightmargin\z@|\\
\verb|627     \linewidth \columnwidth|\\
\verb|628     \advance \linewidth -\leftmargin|\\
\verb|629     \parshape \@ne \leftmargin \linewidth|\\
\verb|630     \footnotesize|\\
      Stopp, damit \verb|\parshape| überschrieben wird:\\
\verb|631     \@setpar{{\@@par}}|\\
      Und abschließend den Marker an seinen gewählten Platz:\\
\verb|632     \leavevmode|\\
\verb|633     \llap{\box\@tempboxa}|\\
\verb|634     \parskip\hangfootparskip\relax|\\
\verb|635     \parindent\hangfootparindent\relax|\\
\verb|636   \else|\\
     Die "normale footnote"-Version:\\
\verb|637     \parindent1em|\\
\verb|638     \noindent|\\
\verb|639     \ifdim\footnotemargin>\z@|\\
\verb|640       \hb@xt@ \footnotemargin{\hss\@makefnmark}|\\
\verb|641     \else|\\
\verb|642       \ifdim\footnotemargin=\z@|\\
\verb|643         \llap{\@makefnmark}|\\
\verb|644       \else|\\
\verb|645         \llap{\hb@xt@ -\footnotemargin{\@makefnmark\hss}}|\\
\verb|646       \fi|\\
\verb|647     \fi|\\
\verb|648   \fi|\\
\verb|649   \footnotelayout#1|\\
      Wenn wir "`hanging footnote"' haben, dann muss die Hang-Gruppe
      geschlossen werden.\\
\verb|650   \ifFN@hangfoot|\\
\verb|651     \par\egroup|\\
\verb|652   \fi|\\
\verb|653 }|\\
\verb|654 \fi|
%------------------------------------------------------
\section{Verbleibende Anforderungen}

Wir müssen den Code implementieren, der die \texttt{stable} und die
\texttt{multiple} Option ausführt. Da \texttt{stable} die Einstellungen von Fußnoten unterdrücken kann, setzen 
wir zuerst die \texttt{multiple} Option, sonst würden wir isolierte,
hochgestellte Kommas erhalten, das separiert die Fußnoten, die sonst
unterdrückt werden würden.

%------------------------------------------------------
\subsection{Der ausführende Code für die \texttt{multiple}-Option}

Dieser\marginpar{$\backslash$multiplefootnotemarker}
\marginpar{$\backslash$multfootsep}
\marginpar{$\backslash$@footnotemark}
\marginpar{$\backslash$FN@mf@prepare}
\marginpar{$\backslash$FN@mf@check}
(revidierter) Code kommt von einem Vorschlag von Alexander Rozhenko (dem Autor des \textit{manyfoot} Pakets): Der 
Grundgedanke ist, dass \textit{footmisc} und \textit{manyfoot} zusammenarbeiten können, sodass sie gegenseitig 
ihre Fußnoten-Markierungen erkennen können und sich dementsprechend
verhalten. Der Trick ist, dass \verb|\footnote| und \verb|\footnotemark|
einen Marker einfügen (ein sich gegenseitig beendendes Paar von "`kerns"'),
welcher erkannt wird in folgendem 
\verb|\footnote| oder \verb|\footnotemark| Kommando. Bemerke, wir müssen
spezielle Vorsichtsmaßnahmen treffen, um sicherzustellen, dass die "`kerns"' als letzte Elemente der horizontalen 
Liste an Kommandos hinzugefügt werden.\\
\verb|655 \ifFN@multiplefootnote|\\
\verb|656   \providecommand*{\multiplefootnotemarker}{3sp}|\\
\verb|657   \providecommand*{\multfootsep}{,}|\\
\verb|658   \CheckCommand*\@footnotemark{|\\
\verb|659     \leavevmode|\\
\verb|660     \ifhmode\edef\@x@sf{\the\spacefactor}\nobreak\fi|\\
\verb|661     \@makefnmark|\\
\verb|662     \ifhmode\spacefactor\@x@sf\fi|\\
\verb|663     \relax|\\
\verb|664 }|\\
\verb|665 \renewcommand*\@footnotemark{|\\
\verb|666     \leavevmode|\\
\verb|667     \ifhmode|\\
\verb|668       \edef\@x@sf{\the\spacefactor}|\\
\verb|669       \FN@mf@check|\\
\verb|670       \nobreak|\\
\verb|671     \fi|\\
\verb|672     \@makefnmark|\\
      Wenn wir auch die \texttt{perpage}-Option nutzen, schreibt es sein Zeug in die
      \texttt{.aux}-Datei, sodass die "wotsit node" nicht mit der
      \verb|\kern| Ermittlung kollidiert.\\
\verb|673     \ifFN@pp@towrite|\\
\verb|674       \FN@pp@writetemp|\\
\verb|675       \FN@pp@towritefalse|\\
\verb|676     \fi|\\
\verb|677     \FN@mf@prepare|\\
\verb|678     \ifhmode\spacefactor\@x@sf\fi|\\
\verb|679     \relax|\\
\verb|680 }|\\
\verb|681 \def\FN@mf@prepare{|\\
\verb|682   \kern-\multiplefootnotemarker|\\
\verb|683   \kern\multiplefootnotemarker\relax|\\
\verb|684 }|\\
\verb|685 \def\FN@mf@check{|\\
\verb|686   \ifdim\lastkern=\multiplefootnotemarker\relax|\\
\verb|687     \edef\@x@sf{\the\spacefactor}|\\
\verb|688     \unkern|\\
\verb|689     \textsuperscript{\multfootsep}|\\
\verb|690     \spacefactor\@x@sf\relax|\\
\verb|691   \fi|\\
\verb|692  }|\\
      Wenn wir nicht die \texttt{multiple}-Option verwenden, dann erzeugt
      es einfach ein leeres \verb|\FN@mf@prepare|.\\
\verb|693 \else|\\
\verb|694   \let\FN@mf@prepare\relax|\\
\verb|695 \fi|
 
%------------------------------------------------------
\subsection{Der ausführende Code für die \texttt{stable}-Option}

Die\marginpar{$\backslash$ifFN@stablefootnote}
\marginpar{$\backslash$FN@sf@@footnote}
Idee ist, den "`original"' Code von \verb|\footnote| nur zu verwenden,
wenn wir im "`typesetting"' Modus sind.\\
\verb|696 \ifFN@stablefootnote|\\
\verb|697 \let\FN@sf@@footnote\footnote|\\
\verb|698 \def\footnote{\ifx\protect\@typeset@protect|\\
\verb|699     \expandafter\FN@sf@@footnote|\\
\verb|700   \else|\\
\verb|701     \expandafter\FN@sf@gobble@opt|\\
\verb|702   \fi|\\
\verb|703 }|
  
Definieren \ \marginpar{$\backslash$FN@sf@gobble@opt}
\marginpar{$\backslash$FN@sf@gobble@twobracket}
von \verb|\FN@sf@gobble@opt| als ein robustes Kommando, das\\
\hspace*{6mm} entweder ein optionales und ein erforderliches Argument
oder nur ein erforderliches erzeugt.\\
\verb|704 \edef\FN@sf@gobble@opt{\noexpand\protect|\\
\verb|705   \expandafter\noexpand\csname FN@sf@gobble@opt \endcsname}|\\
\verb|706 \expandafter\def\csname FN@sf@gobble@opt \endcsname{|\\
\verb|707   \@ifnextchar[]|\\
\verb|708     \FN@sf@gobble@twobracket|\\
\verb|709     \@gobble|\\
\verb|710 }|\\
\verb|711 \def\FN@sf@gobble@twobracket[#1]#2{}|
  
\ Jetzt \marginpar{$\backslash$FN@sf@@footnotemark}
\marginpar{$\backslash$FN@sf@gobble@optonly}
\marginpar{$\backslash$FN@sf@gobble@bracket} dasgleiche für \verb|\footnotemark|\\
\verb| 712 \let\FN@sf@@footnotemark\footnotemark|\\
\verb| 713 \def\footnotemark{\ifx\protect\@typeset@protect|\\
\verb|714     \expandafter\FN@sf@@footnotemark|\\
\verb|715   \else|\\
\verb|716     \expandafter\FN@sf@gobble@optonly|\\
\verb|717   \fi|\\
\verb|718 }|\\
\verb|719 \edef\FN@sf@gobble@optonly{\noexpand\protect|\\
\verb|720   \expandafter\noexpand\csname FN@sf@gobble@optonly \endcsname}|\\
\verb|721 \expandafter\def\csname FN@sf@gobble@optonly \endcsname{|\\
\verb|722   \@ifnextchar[]|\\
\verb|723     \FN@sf@gobble@bracket|\\
\verb|724     {}|\\
\verb|725 }|\\
\verb|726 \def\FN@sf@gobble@bracket[#1]{}|\\
\verb|727 \fi|
 
%--------------------------------------------------------------------------------------
\section{Varianten der Symboloption}

Lamport's \marginpar{$\backslash$setfnsymbol}
 \marginpar{$\backslash$FN@fnsymbol@lamport} Auswahl an Symbolen für \verb|\fnsymbol| war nicht 
 komplett "`traditionell"', also 
liefern wir (jetzt) Alternativen. Das \verb|\setfnsymbol| Kommando liefert eine kleine Auswahl und 
der Benutzer kann immer noch mehr  durch das \verb|\DefineFNsymbols| oder 
\verb|\DefineFNsymbolsTM| Kommando hinzufügen. Definiert wie folgt:\\
\verb|728 \newcommand\setfnsymbol[1]{|\\
\verb|729   \@bsphack|\\
\verb|730   \@ifundefined{FN@fnsymbol@#1}|\\
\verb|731   {|\\
\verb|732     \PackageError{footmisc}{Symbol style "#1" not known}|\\
\verb|733     \@eha|\\
\verb|734   }{|\\
\verb|735     \expandafter\let\expandafter\@fnsymbol\csname|\\
\verb|736                          FN@fnsymbol@#1\endcsname|\\
\verb|737   }|\\
\verb|738   \@esphack|\\
\enlargethispage{3mm}\verb|739 }|\\
Die Standardauswahl ist Lamport's Original, dargestellt wie im aktuellen
\LaTeX{} -- wir erhalten es uns noch für den Fall, dass wir es noch
brauchen.\\
\verb|740 \let\FN@fnsymbol@lamport\@fnsymbol|\\
\verb|741 </package>|

Wir \marginpar{$\backslash$if@tempswb}
\marginpar{$\backslash$@tempswbfalse}
\marginpar{$\backslash$@tempswbtrue}
\marginpar{$\backslash$DefineFNsymbols}
\marginpar{$\backslash$@DefineFNsymbols}
\marginpar{$\backslash$@DefineFNsymbols@}
\marginpar{$\backslash$FN@build@symboldef}
benötigen eine weitere temporäre Bedingung:\\
\verb|742 \newif\if@tempswb|
 
Das Makro \verb|\DefineFNsymbols| erlaubt dem Benutzer, einen Satz an Fußnoten-Symbolen zu definieren und kann 
mit \verb|\setfnsymbol| verwendet werden. Die Syntax dafür ist:\\
\verb|\DefineFNsymbols[*]{<set name>}[<style>]{<symbol list>}|\\
Wenn das optionale Sternchen aktiv ist, wird der definierte Satz einen
Fehler produzieren, wenn die Symbol-Anzahl zu groß ist. Sonst würde es von
selbst auf Zahlen wechseln, anstatt zu 
Symbolen (Eine Warnung wird dann am Ende des Dokument erscheinen). Das \textit{set name} ist ein zukünftiges Argument 
für \verb|\setfnsymbol|. Der Stil (Standard ist \texttt{text}) gibt an, wie die Symbole dargestellt werden 
(das ist die \textit{korrekte} Methode. Dies kann in älteren \LaTeX -Versionen unter Umständen anders dargestellt 
werden). Die Symbol-Liste ist ein Satz von Objekten, der genutzt wird, wenn er ausgewählt wurde.

Ein Beispiel zum Verwenden:\\
Definieren wir einen kompletten Ersatz für Lamport's originales \verb|\fnsymbol| Kommando --
\begin{verbatim}
\DefineFNsymbols*{lamport}[math]{*\dagger\ddagger\mathsection
\mathparagraph\|{**}{\dagger\dagger}{\ddagger\ddagger}
}
\end{verbatim}
  
Zu beachten ist, dass doppelt hohe Symbole geschweifte Klammern um sich haben müssen.

\begin{verbatim}
743 \newcommand{\DefineFNsymbols}{
744         \@ifstar{\@tempswbtrue\@DefineFNsymbols}
745                 {\@tempswbfalse\@DefineFNsymbols}
746 }
747 \newcommand{\@DefineFNsymbols}[1]{
748   \@ifnextchar[ ]
749     {\@DefineFNsymbols@{#1}}{\@DefineFNsymbols@{#1}[text]}
750 }
751 \def\@DefineFNsymbols@#1[#2]#3{
752   \expandafter\ifx\csname FN@fnsymbol@#1\endcsname\relax
753     \PackageInfo{footmisc}{Declaring symbol style #1}
754   \else
755     \PackageWarning{footmisc}{Redeclaring symbol style #1}
756   \fi
757   \toks@{}
758   \def\@tempb{\end}
759   \FN@build@symboldef#3\end
760   \def\@tempc{math}
761   \def\@tempd{#2}
762   \expandafter\xdef\csname FN@fnsymbol@#1\endcsname##1{
763     \ifx\@tempc\@tempd
764       \noexpand\ensuremath
765     \else
766       \noexpand\nfss@text
767     \fi
768     {
769       \noexpand\ifcase##1
770       \the\toks@
771       \noexpand\else
772       \if@tempswb
773         \noexpand\@ctrerr
774       \else
775         \noexpand\@arabic##1\noexpand\FN@orange##1
776       \fi
777       \noexpand\fi
778     }
779   }
780 }
781 \def\FN@build@symboldef#1{
782   \def\@tempa{#1}
783   \ifx\@tempa\@tempb
784   \else
785     \toks@\expandafter{\the\toks@\or#1}
786     \expandafter\FN@build@symboldef
787   \fi
788 }
\end{verbatim}

Jetzt\marginpar{$\backslash$DefineFNsymbolsTM}
\marginpar{$\backslash$@DefineFNsymbolsTM}
\marginpar{$\backslash$FN@build@symboldefTM} mache dasselbe für den
"`modern way"', um Text- und Mathevarianten auf alles anzuwenden.


\begin{verbatim}
789 \newcommand{\DefineFNsymbolsTM}{
790         \@ifstar{\@tempswbtrue\@DefineFNsymbolsTM}
791                 {\@tempswbfalse\@DefineFNsymbolsTM}}
792 \newcommand{\@DefineFNsymbolsTM}[2]{
793   \expandafter\ifx\csname FN@fnsymbol@#1\endcsname\relax
794     \PackageInfo{footmisc}{Declaring symbol style #1}
795   \else
796     \PackageWarning{footmisc}{Redeclaring symbol style #1}
797   \fi
798   \toks@{}
799   \def\@tempb{\end}
800   \FN@build@symboldefTM#2\end\@null
801   \expandafter\xdef\csname FN@fnsymbol@#1\endcsname##1{
802     \noexpand\ifcase##1
803       \the\toks@
804     \noexpand\else
805       \if@tempswb
806          \noexpand\@ctrerr
807       \else
808          \noexpand\@arabic##1\noexpand\FN@orange##1
809       \fi
810     \noexpand\fi
811   }
812 }
\end{verbatim}
      Beachte, dass diese Versionen zwei Varianten von jeder Definition hat,
      also braucht es zwei "`stopper codes"'.
\begin{verbatim}      
813 \def\FN@build@symboldefTM#1#2{
814   \def\@tempa{#1}
815   \ifx\@tempa\@tempb
816   \else
817     \toks@\expandafter{\the\toks@\or\TextOrMath{#1}{#2}}
818     \expandafter\FN@build@symboldefTM
819   \fi
820 }
\end{verbatim}


Das\marginpar{$\backslash$TextOrMath}
ist eine abgespeckte (e-\TeX only) Version von \texttt{fixltx2e}. Wenn das Kommando schon definiert ist, 
nehmen wir an, dass es die Version ist.

\begin{verbatim}
821 \@ifundefined{TextOrMath}{
822   \@ifundefined{eTeXversion}{
823     \PackageError{footmisc}{Cant define commands for footnote symbol}
824                            {Use e-LaTeX, or load package fixltx2e before
825                              footmisc}
826 }{
827   \protected\expandafter\def\csname TextOrMath\space\endcsname{
828     \ifmmode \expandafter\@secondoftwo
829     \else \expandafter\@firstoftwo \fi
830   }
831   \edef\TextOrMath#1#2{
832     \expandafter\noexpand\csname TextOrMath\space\endcsname
833 {#1}{#2}
834     }
835   }
836 }{}
\end{verbatim}


Makros,\marginpar{$\backslash$FN@orange}
\marginpar{$\backslash$@fnsymbol@orange}
\marginpar{$\backslash$@diagnose@fnsymbol@orange} die sich um Fußnoten-Symbole kümmern, die "`out of range"' gehen.

\begin{verbatim}
837 \def\FN@orange#1{
838   \@bsphack
839   \PackageInfo{footmisc}{Footnote number \number#1 out of range}
840   \protect\@fnsymbol@orange
841   \@esphack
842 }
843 \global\let\@diagnose@fnsymbol@orange\relax
844 \AtEndDocument{\@diagnose@fnsymbol@orange}
845 \def\@fnsymbol@orange{
846   \gdef\@diagnose@fnsymbol@orange{
847     \PackageWarningNoLine{footmisc}{Some footnote number(s)
848       were out of range
849     \MessageBreak
850       see log for details
851    }
852  }
853 }
\end{verbatim}


Das\marginpar{$\backslash$textbardbl}
ist in aktuellen \LaTeX Versionen definiert, aber nicht in den letzten te\TeX Versionen. Weil es aber in 
einigen Symbol-Satzdefinitionen gebraucht wird, definieren wir es hier.

\begin{verbatim}
854 \@ifundefined{textbardbl}{
855   \DeclareTextSymbol{\textbardbl}{OMS}{107}
856   \DeclareTextSymbolDefault{\textbardbl}{TS1}}{}
\end{verbatim}

(Diese Definition kommt von den \LaTeX Quellen)\\

\hspace*{4mm}\marginpar{$\backslash$FN@fnsymbol@bringhurst}
\marginpar{$\backslash$FN@fnsymbol@chicago}
\marginpar{$\backslash$FN@fnsymbol@wiley}
\marginpar{$\backslash$FN@fnsymbol@lamport-robust}
\marginpar{$\backslash$FN@fnsymbol@lamport}
 Diese Makros liefern Ersetzungsreihenfolgen (und Symbolsätze) für Fußnoten-Symbole plus einer robusten und einer
erweiterten Version vom Lamport's Original.

\begin{verbatim}
857 \DefineFNsymbolsTM*{bringhurst}{
858   \textasteriskquoteed *
859   \textdagger \dagger
860   \textdaggerdbl \ddagger
861   \textsection \mathsection
862   \textbardbl \|
863   \textparagraph \mathparagraph
864 }
865 \DefineFNsymbolsTM*{chicago}{
866   \textasteriskcentered *
867   \textdagger \dagger
868   \textdaggerdbl \ddagger
869   \textsection \mathsection
870   \textbardbl \|
871   \#\#
872 }
873 \DefineFNsymbolsTM*{wiley}{
874   \textasteriskcentered *
875   {\textasteriskcentered\textasteriskcentered}{**}
876   \textdagger \dagger
877   \textdaggerdbl \ddagger
878   \textsection \mathsection
879   \textparagraph \mathparagraph
880   \textbardbl \|
881 }
882 \DefineFNsymbolsTM{lamport-robust}{
883   \textasteriskcentered *
884   \textdagger \dagger
885   \textdaggerdbl \ddagger
886   \textsection \mathsection
887   \textparagraph \mathparagraph
888   \textbardbl \|
889   {\textasteriskcentered\textasteriskcentered}{**}
890   {\textdagger\textdagger}{\dagger\dagger}
891   {\textdaggerdbl\textdaggerdbl}{\ddagger\ddagger}
892 }
893 \DefineFNsymbolsTM*{lamport*}{
894   \textasteriskcentered *
895   \textdagger \dagger
896   \textdaggerdbl \ddagger
897   \textsection \mathsection
898   \textparagraph \mathparagraph
899   \textbardbl \|
900   {\textasteriskcentered\textasteriskcentered}{**}
901   {\textdagger\textdagger}{\dagger\dagger}
902   {\textdaggerdbl\textdaggerdbl}{\dagger\dagger}
903   {\textsection\textsection}{\mathsection\mathsection}
904   {\textparagraph\textparagraph}{\mathparagraph\mathparagraph}
905   {\textasteriskcentered\textasteriskcentered\textasteriskcentered}{***}
906   {\textdagger\textdagger\textdagger}{\dagger\dagger\dagger}
907   {\textdaggerdbl\textdaggerdbl\textdaggerdbl}{\ddagger\ddagger\ddagger}
908   {\textsection\textsection\textsection}
909     {\mathsection\mathsection\mathsection}
910   {\textparagraph\textparagraph\textparagraph}
911     {\mathparagraph\mathparagraph\mathparagraph}
912 }
913 \setfnsymbol{lamport*}
914 \DefineFNsymbolsTM{lamport*-robust}{
915   \textasteriskcentered *
916   \textdagger \dagger
917   \textdaggerdbl \ddagger
918   \textsection \mathsection
919   \textparagraph \mathparagraph
920   \textbardbl \|
921   {\textasteriskcentered\textasteriskcentered}{**}
922   {\textdagger\textdagger}{\dagger\dagger}
923   {\textdaggerdbl\textdaggerdbl}{\ddagger\ddagger}
924   {\textsection\textsection}{\mathsection\mathsection}
925   {\textparagraph\textparagraph}{\mathparagraph\mathparagraph}
926   {\textasteriskcentered\textasteriskcentered\textasteriskcentered}{***}
927   {\textdagger\textdagger\textdagger}{\dagger\dagger\dagger}
928   {\textdaggerdbl\textdaggerdbl\textdaggerdbl}{\ddagger\ddagger\ddagger}
929   {\textsection\textsection\textsection}
930     {\mathsection\mathsection\mathsection}
931   {\textparagraph\textparagraph\textparagraph}
932     {\mathparagraph\mathparagraph\mathparagraph}
 933 }
\end{verbatim}


%---------------------------------------------------------------------------------------------
\section{Andere verschiedenartige Kommandos}
%------------------------------------------------------
\subsection{Fußnotenreferenz}

Die\marginpar{$\backslash$footref}
Syntax dafür: \verb|footref{<label-name>}|\\
Es ist oftmals erwünscht, auf eine Fußnote zu verweisen, aber dafür ist \verb|\footnotemark| einfach nicht gut genug 
(beispielsweise auf einer Minipage, wenn \verb|\footnotemark| eine Referenz zu einer Fußnote außerhalb der 
Miniseite erstellt).\\
\verb|\footref| adressiert dieses Problem durch eine Label-Referenz, die eigentlich wie ein \verb|\footnotemark| 
aussieht. (Das Kommando ist verfügbar in der "`memoir class"'. Deshalb
nehmen wir \verb|providecommand|; es ist freilich als "`outright"'
definiert).\\
\begin{verbatim}
934 \providecommand*{\footref}[1]{
935   \begingroup
936     \unrestored@protected@xdef\@thefnmark{\ref{#1}}
937   \endgroup
938   \@footnotemark
939 }
\end{verbatim}

%------------------------------------------------------
\subsection{Minipage $\backslash$\texttt{footnotemarks}}

Die\marginpar{$\backslash$mpfootnotemark}
Syntax dafür: \verb|mpfootnotemark[<number>]|\\
Hier definieren wir \verb|\mpfootnotemark|, das dieselbe Syntax hat wie
\verb|\footnotemark| und auf die die Semantik 
von \verb|\footnotemark| zutrifft.
\begin{verbatim}
940 \newcommand\mpfootnotemark{
941   \@ifnextchar[
942     \@xmpfootnotemark
943     {
944       \stepcounter\@mpfn
945       \protected@xdef\@thefnmark{\thempfn}
946       \@footnotemark
947     }
948 }
949 \def\@xmpfootnotemark[#1]{
950   \begingroup
951     \csname c@\@mpfn\endcsname #1\relax
952     \unrestored@protected@xdef\@thefnmark{\thempfn}
953   \endgroup
954   \@footnotemark
955 }
   
956 \endinput
957 </package>
\end{verbatim}

%--------------------------------------------------------------------------\
\section{Index}

Nummern geschrieben in italic referieren zu der Seite, wo der entsprechende Eintrag  beschrieben ist, 
unterstrichene 
Nummern verweisen auf die Code-Linie der Definition, Nummern in roman
referieren zu den Code-Lines, in der der Eintrag genutzt wird.

Da beim Übertragen des Index die Zeichenformatierungen verloren gegangen
sind und die Seitenzahl sich erhöht hat, kann der Index in der deutschen
Übersetzung nur als Orientierung dienen. Die meisten Angaben beziehen sich
auf die Zeile der Codeangabe. Später sollte der Index für die Übersetzung
noch neu erstellt werden.

\begin{multicols}{2}[Symbole]
\begin{lstlisting}[language={[LaTeX]TeX},
basicstyle=\scriptsize]

\# . . . . . . . . . . . . . 871
\@@dvance@macro . . . .  7, 7, 8
\@@par . . . . . . . . . . . 631
\@DefineFNsymbols . . . . .  743
\@DefineFNsymbols@ . . . . . 743
\@DefineFNsymbolsTM . . . .  789
\@addtoreset . . . . . . . . 480
\@advance@macro . . . . . . .  7
\@arabic . . . . . . .  775, 808
\@auxout . . . . . . . . . . . 5
\@bsphack . . . . . . . 729, 838 
\@colht . . . . . . . . . .  126,
           158, 190, 219, 286
\@combinefloats . . . . 122, 154,
           186, 215, 255, 279
\@ctrerr . . . . . . .  773, 806
\@currentlabel . . . . . . . 320,
                     348,372
\@diagnose@fnsymbol@orange   837
\@eha . . . . . . . . . . .  733
\@elt . . . . . . . . . 119, 151
\@empty . . . . . . 44, 121, 153,
	  185, 214, 254, 278	     
\@esphack . . . . . . . 738, 841
\@finalstrut . . . . . . . . 378
\@firstoftwo . . . . . . . . 829
\@fnsymbol . . . .  23, 735, 740
\@fnsymbol@orange . . . . .  837
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	A

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	B

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	C

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	D

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	F

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	H

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	I

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	L

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	M

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	N

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	P

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	R

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	S

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	T

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\thefootnote . . . . . .  21, 
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	U

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	V

\vfill . . . . . . . .  261

	Z

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